Breeze Airways fordert die US-Luftfahrtbehörde FAA auf, die frei gewordenen Slots von Spirit Airlines nicht an American Airlines, Delta Air Lines oder United Airlines zu vergeben. Die Fluggesellschaft argumentiert, dass eine Übernahme durch die drei großen Netzwerkairlines deren Marktmacht weiter stärken und den Wettbewerb schwächen würde. Stattdessen sollen Billigairlines und neue Anbieter bevorzugt werden.
Dabei geht es um begehrte Start- und Landerechte an kapazitätsbeschränkten Flughäfen wie New York LaGuardia und JFK, Washington Reagan National und Chicago O'Hare. Breeze fordert zudem, bei der Neuverteilung auch die von Spirit genutzten Gates zu berücksichtigen. Nach Ansicht der Airline reichen Slots allein nicht aus, damit andere Anbieter den durch den Wegfall von Spirit entstandenen Wettbewerbsdruck ersetzen können.
Spirit hatte nach seiner zweiten Insolvenz den Betrieb eingestellt. Die FAA hat noch keinen Zeitplan für eine Entscheidung über den Antrag von Breeze genannt.