Das Streikrisiko für den amerikanischen Flugzeughersteller sinkt: Das Verhandlungsteam der Ingenieursgewerkschaft SPEEA empfiehlt den rund 17.000 von ihr vertretenen Boeing-Beschäftigten die Annahme neuer vierjähriger Tarifverträge. Das Team sieht darin spürbare Verbesserungen bei Vergütung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zudem habe Boeing im Verlauf der Gespräche die Anliegen der Beschäftigten ernst genommen und den Willen gezeigt, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen, teilt SPEEA mit.
In der kommenden Woche beraten zunächst die zuständigen Tarifgremien über die Angebote. Anschließend sollen die Gewerkschaftsmitglieder darüber abstimmen. Der Hintergrund von all dem: Die aktuellen SPEEA-Tarifverträge mit Boeing laufen am 6. Oktober 2026 aus.