Boeing kommt bei der wirtschaftlichen Erholung voran. Im dritten Quartal 2026 steigerte der amerikanische Flugzeugbauer seinen Umsatz um vier Prozent auf 24,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieb zwar ein Verlust von 116 Millionen Dollar, im Vorjahresquartal waren es allerdings noch 5,3 Milliarden Dollar gewesen. Der operative Cashflow stieg auf 1,5 Milliarden Dollar. In der Verkehrsflugzeugsparte schrieb Boeing mit einem operativen Minus von 697 Millionen Dollar weiterhin rote Zahlen, lieferte aber 161 Flugzeuge aus, eines mehr als im Vorjahreszeitraum.
Fortschritte meldet der Konzern auch bei seinen Flugzeugprogrammen. Die Boeing 737 Max 7 erhielt im dritten Quartal die ergänzte Musterzulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA, die 737 Max 10 folgte im Oktober. Die Produktion der 737 soll sich bei 47 Flugzeugen pro Monat stabilisieren. Beim Dreamliner liegt die Fertigungsrate derzeit bei acht Maschinen monatlich. Die erste Auslieferung der Boeing 777-9 ist weiterhin für 2027 vorgesehen. Der Auftragsbestand des Gesamtkonzerns erreichte mit 745 Milliarden Dollar einen neuen Rekord. Davon entfallen mehr als 6300 bestellte Verkehrsflugzeuge im Wert von 612 Milliarden Dollar auf die Zivilsparte.