Im Verfahren um mutmaßlichen Betrug in Höhe von umgerechnet rund 76 Milliarden Naira sowie 31,5 Millionen Dollar (27,3 Millionen Euro) hat ein Gericht die Verhandlung auf den 25. Juni vertagt. Zu den Angeklagten gehören der frühere Chef der staatlichen Asset Management Corporation of Nigeria Amcon sowie weitere ehemalige Führungskräfte im Umfeld von Arik Air.
Die nigerianische Antikorruptionsbehörde EFCC wirft den Beschuldigten unter anderem Verschwörung, Veruntreuung und Amtsmissbrauch vor. Im Zentrum des Verfahrens stehen Vorwürfe, wonach Union Bank im Zusammenhang mit Krediten von Arik Air falsche Angaben gegenüber Amcon gemacht haben soll. Zudem geht es um den Vorwurf, dass im Jahr 2022 Vermögenswerte von Arik Air in Höhe von 4,9 Milliarden Naira (4,2 Millionen Euro) zugunsten von NG Eagle umgeleitet worden seien.