Dutzende Passagiere der ugandischen Nationalairline saßen Mitte Dezember am Flughafen Dubai fest. Der Rückflug nach Entebbe verzögerte sich um mehr als drei Tage. Betroffene Reisende berichteten, sie hätten stundenlang ohne Informationen auf einen Abflug gewartet. Klare Angaben zu Ursachen oder einem neuen Abflugtermin habe von Uganda Airlines zunächst nicht gemacht.
Die Vorfälle haben auch in Uganda für Aufmerksamkeit gesorgt. Die ugandische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, die jüngsten Flugstörungen bei der staatlichen Airline zu untersuchen. Behördenchef Fred K. Bamwesigye erklärte, es bestehe zwar kein akutes Sicherheitsproblem, man wolle jedoch die Hintergründe klären und weitere Schritte prüfen.
Uganda Airlines bestätigte zuletzt operative Probleme und sprach von technischen Herausforderungen innerhalb der kleinen Flotte von sieben Flugzeugen. Laut Unternehmensführung kann bereits der Ausfall einzelner Jets zu weitreichenden Störungen im gesamten Streckennetz führen. Konzernchefin Jenifer Bamuturaki entschuldigte sich bei den Passagieren und versprach, an einer raschen Stabilisierung des Flugbetriebs zu arbeiten.