Die amerikanische Fluggesellschaft strebt offenbar eine Neuverhandlung ihres Frachtvertrags mit Amazon an. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme bei dem Geschäft, das nach der Übernahme von Hawaiian Airlines übernommen wurde, berichtet das Portal Freight Waves. Der Vertrag von Alaska Airlines umfasst aktuell den Betrieb von zehn Airbus A330-300-Frachtern, die Amazon stellt, während die Airline Besatzung und Wartung übernimmt.
Branchenkreise verweisen auf geringe Margen und operative Schwierigkeiten, etwa bei der Abstimmung von Cockpitbesatzungen zwischen Fracht- und Passagierbetrieb. Alaska Airlines will das Geschäft effizienter gestalten und sieht Anpassungsbedarf. Gleichzeitig gewinnt der Einsatz der A330-Flotte für eigene Langstreckenflüge an Bedeutung, da die Airline ihr internationales Netzwerk ausbaut.