Der Airline-Dachverband Iata äußert sich kritisch zur Leistung der Flugsicherungsorganisationen der USA und Kanadas.
«In den letzten 12 bis 18 Monaten haben die Fluggesellschaften auf die sehr starke Reisenachfrage nach der Pandemie reagiert, indem sie Zehntausende neue Mitarbeitende in ihre Belegschaft aufgenommen haben», so Iata-Generaldirektors Willie Walsh. «Im Gegensatz dazu führt der Personalmangel bei der Flugsicherung in Nordamerika weiterhin zu inakzeptablen Verzögerungen und Störungen für die reisende Öffentlichkeit auf beiden Seiten der Grenze.»
Weiter sagt Walsh: «Der jüngste Bericht des Büros des Generalinspektors des US-Verkehrsministeriums (DOT) macht deutlich, dass die Federal Aviation Administration (FAA) zugelassen hat, dass die Belegschaft der Fluglotsen so weit schrumpft, dass es schwierig wird, die Kontinuität des Betriebs in den wichtigsten Flugsicherungseinrichtungen des Landes aufrechtzuerhalten.» Die New York Terminal Radar Approach Control und der Miami Tower seien besonders schwach besetzt.
Walsh fordert, dass ein ständiger FAA-Administrator ernannt wird, «der in der Lage ist, bei der Ausarbeitung eines Plans zum raschen Wiederaufbau der Controller-Belegschaft Führungsstärke zu zeigen». Der Iata-Chef fordert auch die kanadische Regierung zum Handeln auf.