Airbus und DLR untersuchen zusammen Emissionen

Airbus und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR bauen ihre Zusammenarbeit bei Forschung zum Klimaschutz im Luftverkehr aus. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch (8. Dezember) unterzeichnet. Bei den künftigen Projekten geht es insbesondere um Emissionsmessungen bei neuartigen Flugkraftstoffen bis hin zu Wasserstoff sowie um das Verständnis der Wirkung von Emissionen auf die Atmosphäre einhergehend mit der Verbesserung von Klimamodellen.

Die Zusammenarbeit zwischen DLR und Airbus wird auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Dies sind beispielsweise Messflüge des DLR-Forschungsflugzeuges Falcon 20E gemeinsam mit Testflugzeugen von Airbus. Ebenso spielt Modellierung der Klimawirkung des Luftverkehrs und darauf aufbauende Entwurfskriterien für klimaoptimierte Flugzeuge eine Rolle.

Aktuell fliegen die Partner bereits erfolgreich gemeinsame Flugversuche im Rahmen der Kampagne ECLIF3 (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels). Dabei steht die Vermessung der Emissionen bei Verwendung von 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff (SAF) im Fokus. Bereits heute ist die Nutzung von 50-prozentigem SAF mit Airbus-Flugzeugen möglich. Bis zum Jahr 2030 wird die Zertifizierung von 100 Prozent angestrebt.

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