Air Serbia könnte ihre Regionalflotte weiter vergrößern. Die serbische Fluggesellschaft betreibt derzeit zehn ATR 72-600 und prüft laut Geschäftsführer Jiri Marek die Anschaffung von bis zu drei zusätzlichen Exemplaren. Gegenüber Aviation Week erklärte er, dass die gestiegenen Treibstoffpreise die Überlegungen beeinflussten. Die Turbopropflugzeuge dienen vor allem als Zubringer im Balkanraum.
Ihre Flottenerneuerung hatte Air Serbia 2024 abgeschlossen und dabei ältere ATR 72-200 und ATR 72-500 vollständig ersetzt. Vorrang hat derzeit allerdings die Modernisierung der Jetflotte: Die Airbus A319 sollen schrittweise durch größere A320 ersetzt und die Embraer-E195-Flotte ausgebaut werden. Für 2027 sind bereits zwei zusätzliche A320 als Ersatz für A319 sowie eine weitere E195 vorgesehen. Über einen dritten A320 wird noch verhandelt. Langfristig rechnet Air Serbia allein für den Ersatz bestehender Flugzeuge mit einem Bedarf von zehn bis 15 Maschinen.