Die neuseeländische Nationalairline richtet ihre Strategie neu aus, um innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Gewinnzone zurückzukehren. Wegen anhaltender Produktionsverzögerungen bei Boeing sollen weitere Auslieferungen von Boeing 787 verschoben werden. Zwei Dreamliner, die ursprünglich bis Ende Juni erwartet wurden, treffen später ein, wodurch sich die Investitionsbelastung für Air New Zealand im neuen Geschäftsjahr erhöht.
Zusätzlich will Air New Zealand ihre Kosten weiter senken und sich stärker auf zahlungskräftige Premium-Urlauber konzentrieren. Hintergrund sind steigende Belastungen durch höhere Treibstoffpreise infolge des Nahostkonflikts sowie bereits bestehende wirtschaftliche Herausforderungen. Im Mai hatte Air New Zealand den höchsten Vorsteuerverlust seit vier Jahren prognostiziert und bereits zwei Tarifanhebungen umgesetzt. Insgesamt stehen noch zehn Boeing 787 auf der Bestellliste der Airline.