Der französisch-niederländische Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 15,6 Milliarden Euro erzielt und damit neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis sank jedoch von 944 auf 343 Millionen Euro. Als Belastungsfaktoren nennt Air France-KLM unter anderem höhere Personalkosten, steigende Flughafengebühren sowie ungünstige Währungseffekte.
Trotz des Gewinnrückgangs bestätigte Air France-KLM den Ausblick für das Gesamtjahr. Die Kapazität soll 2026 um vier bis fünf Prozent wachsen. Zudem erwartet der Konzern weiterhin Investitionen von 3,2 bis 3,4 Milliarden Euro.
Im ersten Halbjahr beförderte die Gruppe 50,6 Millionen Passagiere – ein Plus von 3,2 Prozent. Die Flotte wuchs bis Ende Juni auf 593 im Einsatz befindliche Flugzeuge. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Airbus A220-300, A320 Neo, A321 Neo, A350-900 und Boeing 787-10.