Ecuadorianische Polizisten sind Anfang Mai über Mauern und Zäune geklettert und in die mexikanische Botschaft in Quito eingedrungen. Dort haben sie den ehemaligen Vizepräsidenten Jorge Glas festgenommen, dem die Regierung von Mexiko zuvor Asyl gewährt hatte. Das führt zu großen Spannungen zwischen den beiden lateinamerikanischen Ländern. In der Folge hatte Mexiko beschlossen, die Konsularabteilung zu schließen. Seither müssen Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer nach Chile, Kolumbien oder Peru reisen, um ein Visum für Mexiko zu bekommen.
Also Folge davon stellt nun Aeroméxico ihre Flüge nach Quito am 1. Juli ein. Die Suspendierung gilt vorerst bis zum 18. Dezember. Die Fluggesellschaft hatte die Strecke täglich bedient.