Ryanair-Chef Michael O’Leary stößt mit seinem neuen Vergütungsmodell auf deutlichen Widerstand bei den Aktionären. Auf der Hauptversammlung stimmten 39 Prozent gegen die Regelung, 61 Prozent dafür, berichtet das Portal Airline Economics. Sie könnte O’Leary mindestens 150 Millionen Euro einbringen. Ryanair will nun mit den Aktionären über die Gründe für die hohe Ablehnung sprechen.
Der im Juni vereinbarte Vertrag läuft bis April 2032. O’Leary erhält darin die Option, zehn Millionen Ryanair-Aktien zu je 26,70 Euro zu erwerben, sofern er im Unternehmen bleibt und festgelegte Leistungsziele erreicht. O’Leary führt Ryanair seit 1994.