Safran hat nach eigenen Angaben drei Aufträge für Navigationssysteme zur Unterstützung der französischen nuklearen Abschreckung erhalten. Die Technologie des französischen Konzerns soll unter anderem in die meisten Dassault-Rafale-Kampfjets ab dem fünften Produktionslos mit F4-Standard Einzug halten. Auf dem Flugzeugträger Charles de Gaulle dient ein Safran-System dazu, die Navigationssysteme der Kampfjets vor Einsätzen auf See abzugleichen.
Die Aufträge betreffen auch die Atom-U-Boote der dritten Generation und die ballistische Rakete M51.4. Die Systeme bestimmen Position und Bewegungen mithilfe von Sensoren, ohne auf Satellitensignale angewiesen zu sein.
Safran investierte nach eigenen Angaben in diesem Jahr 120 Millionen Euro in die französische Produktion seiner HRG-Kreisel. Diese hochpräzisen Sensoren sind eine zentrale Komponente der Navigationssysteme. Die jährliche Produktion soll bis 2032 von 10.000 auf 30.000 Stück steigen.