Die Übergangsregierung in Peru hat die Entscheidung über den Kauf von 24 Kampfflugzeugen im Wert von 3,5 Milliarden Dollar vertagt. Interimspräsident José María Balcázar erklärte, die endgültige Entscheidung solle der nächsten gewählten Regierung überlassen werden. Im Raum steht insbesondere die Beschaffung von F-16 Block 70 des Herstellers Lockheed Martin. Auch Saab und Dassault Aviation hatten Angebote eingereicht.
Balcázar begründete den Schritt mit der fehlenden Legitimation einer Übergangsregierung für ein derart großes Projekt. Die Stichwahl zur Präsidentschaft findet am 7. Juni statt, der Amtsantritt der neuen Regierung ist für Ende Juli vorgesehen.