Flieger von Ryanair: Rumänien statt Griechenland.

Griechische Regierung schreitet einRyanair-Passagiere im falschen Land gestrandet

Eigentlich wollten die Reisenden nach Thessaloniki. Doch weil schlechtes Wetter herrschte, setzte Ryanair sie im rumänischen Timisoara ab - 590 Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt.

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Eigentlich stellten sich die rund 180 Passagiere von Flug FR8582 vom Freitagabend (4. Januar) vor, die Nacht in Thessaloniki zu verbringen. Doch statt in der griechischen Hafenstadt befanden sie sich am Ende in einem anderen Land, das nicht einmal an Hellas grenzt. Und sie waren an einem Ort, der 590 Kilometer Luftlinie vom eigentlichen Ziel entfernt liegt.

Die in London gestartete Boeing 737 von Ryanair konnte wegen schlechtem Wetter nicht in Thessaloniki landen und wurde nach Timisoara umgeleitet. In Rumänien wurde den Reisenden mitgeteilt, man werde sie per Bus nach Thessaloniki fahren. Doch 89 von ihnen wollten die mehr als achtstündige Fahrt nicht mitmachen und weigerten sich einzusteigen. Sie verwiesen auf das Risiko einer langen, nächtlichen Busfahrt durch vier Länder.

Eisig kalt

Die 89 Passagiere verbrachten die Nacht deshalb am Flughafen Timisoara. Dort sei es eisig kalt gewesen, beklagten sich einige bei Twitter. Warum Ryanair nicht an einen anderen griechischen Flughafen ausgewichen ist, ist unklar. Offenbar sollen zwei viel näher gelegene Airports geöffnet gewesen sein.

Später wurden die 89 Passagiere in Timisoara von einem Flieger von Aegean Airlines abgeholt. Der war von der griechischen Regierung organisiert worden. Zuvor hatten sich gestrandete Passagiere an Medien in Griechenland gewandt und von ihrem Leid geklagt. Sie kamen am Samstagabend um 17 Uhr in Thessaloniki an.

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