Air-France-Flieger und Buchingsbedingung: Passagiere könnten vom neuen Projekt profitieren.

Test von Air FranceKunden sollen nicht-stornierbare Tickets verkaufen dürfen

Air France testet eine Art Online-Marktplatz für Passagiere, die ihre nicht stornierbaren Flüge nicht antreten können.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es ist ärgerlich: Man hat sich für ein Flugticket ohne Rückerstattung entschieden und kann dann wegen unvorhersehbarer Ereignisse den gebuchten Flug dann doch nicht antreten. Das Geld ist da futsch. Das könnte sich bei Air France ändern. Die Fluglinie hat mit dem Pariser Start-up Flexfly eine Online-Plattform zum Weiterverkauf von Tickets ohne Rückerstattung aufgebaut.

Die Idee dahinter: Findet ein kurzfristig verhinderter Passagier via das Onlineangebot einen Abnehmer, so werden ihm 50 Prozent des Kaufpreises plus Steuern zurückerstattet. Die anderen 50 Prozent gehen an Air France und Flexfly, die auch den Gewinn aus dem Weiterverkauf einstreichen. Die so  angebotenen Tickets sollen zu vergünstigten Preisen erhältlich sein. Sie wollen bis zu 25 Prozent unter dem offiziellen Kaufpreis liegen.

Testphase beendet

Ende vergangenen Jahres wurde die Plattform getestet. Bei Twitter bedankt sich Flexfly für den Enthusiasmus der Kunden. Dennoch begebe man sich nun in eine Denkphase. Wie lange die dauert, ist unklar.

Man prüfe nun das Interesse am Projekt, um zu schauen, ob man es auf den Markt bringe. Die Prüfung läuft offenbar noch. Momentan gebe es keine Neuigkeiten zum Projekt, heißt es von Air France auf Anfrage. Und die Webseite von Flexfly verweist immer noch aufs Testende.

Mehr zum Thema

Air-France-KLM-Chef Benjamin Smith: Baut kräftig um.

Neuer Chef rückt Air France und KLM näher zusammen

Visualisierung der Business Class in der neuen A330-Kabine von Air France: Hier gibt es...

Air France schrumpft Business Class im A330

ticker-air-france

Air France eröffnet modernisierte La Première Lounge in Paris

ticker-air-france

Air France erhöht im Winter Frequenz nach Salvador

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies