Air-France-Flieger und Buchingsbedingung: Passagiere könnten vom neuen Projekt profitieren.

Test von Air FranceKunden sollen nicht-stornierbare Tickets verkaufen dürfen

Air France testet eine Art Online-Marktplatz für Passagiere, die ihre nicht stornierbaren Flüge nicht antreten können.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist ärgerlich: Man hat sich für ein Flugticket ohne Rückerstattung entschieden und kann dann wegen unvorhersehbarer Ereignisse den gebuchten Flug dann doch nicht antreten. Das Geld ist da futsch. Das könnte sich bei Air France ändern. Die Fluglinie hat mit dem Pariser Start-up Flexfly eine Online-Plattform zum Weiterverkauf von Tickets ohne Rückerstattung aufgebaut.

Die Idee dahinter: Findet ein kurzfristig verhinderter Passagier via das Onlineangebot einen Abnehmer, so werden ihm 50 Prozent des Kaufpreises plus Steuern zurückerstattet. Die anderen 50 Prozent gehen an Air France und Flexfly, die auch den Gewinn aus dem Weiterverkauf einstreichen. Die so  angebotenen Tickets sollen zu vergünstigten Preisen erhältlich sein. Sie wollen bis zu 25 Prozent unter dem offiziellen Kaufpreis liegen.

Testphase beendet

Ende vergangenen Jahres wurde die Plattform getestet. Bei Twitter bedankt sich Flexfly für den Enthusiasmus der Kunden. Dennoch begebe man sich nun in eine Denkphase. Wie lange die dauert, ist unklar.

Man prüfe nun das Interesse am Projekt, um zu schauen, ob man es auf den Markt bringe. Die Prüfung läuft offenbar noch. Momentan gebe es keine Neuigkeiten zum Projekt, heißt es von Air France auf Anfrage. Und die Webseite von Flexfly verweist immer noch aufs Testende.

Mehr zum Thema

Air-France-KLM-Chef Benjamin Smith: Baut kräftig um.

Neuer Chef rückt Air France und KLM näher zusammen

Visualisierung der Business Class in der neuen A330-Kabine von Air France: Hier gibt es...

Air France schrumpft Business Class im A330

ticker-air-france

Air France und KLM vereinfachen Jugend- und Studententarife

Flugzeuge von Transavia, KLM und Air France (Montage): Bald kommen neue Airlines hinzu.

Der Name Air France-KLM verschwindet

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack