Hong Kong Airlines soll Delfine in fliegenden Särgen transportiert haben.

Vom Frachtraum ins Versuchslabor

Fluglinien stehen unter Kritik, wenn sie Tiere für Versuchslabors transportieren. Immer mehr verzichten daher darauf.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Am Ende gab Hong Kong Airlines nach. Mehr als 6500 Menschen hatten eine Petition unterzeichnet, in der sie die Fluggesellschaft aufforderten, den Transport lebender Delfine von Japan nach Vietnam zu unterlassen. 100'000 Dollar soll die Airline laut dem amerikanischen Nachrichtensender ABC dafür erhalten haben. Chinesische Medien hatten den Fall davor aufgedeckt. Es handelte sich um Tiere aus dem umstrittenen Taiji, einem idyllischen Küstenort in Japan, wo jährlich Tausende von Delfinen in eine Bucht getrieben und dort als Delikatesse geschlachtet oder für Unterhaltungsparks wie Sea World gefangen werden. In «fliegenden Särgen» habe man die Tiere transportiert.

Erst hatte Hong Kong Airlines nicht nachgeben wollen. Man habe sich an die Regeln der Iata gehalten, was den Transport lebender Tiere angehe und sämtliche Aspekte des Tierschutzes berücksichtigt. Kein Delfin habe während dieser Transporte gelitten. Doch als immer mehr Kritik laut wurde, die Zahl der Unterschriften weiter stieg, entschloss die Fluglinie sich, den Transport von nun an zu unterlassen. Auch die brasilianische TAM und die chinesische Hainan Airlines haben kürzlich beschlossen, künftig auf solche Transporte zu verzichten - nachdem zahlreiche Tierschutzorganisationen, unter ihnen Peta und BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) gegen den Transport lebender Affen durch Airlines zu Experimentierzwecken protestiert hatten.

Liste der Guten

Hainan Airlines sollte eigentlich im Februar Affen von China nach Toronto transportieren, TAM lieferte regelmäßig Affen aus Südamerika an Labore in die USA. Laut Michelle Thew, Präsidentin von BUAV, stößt das Transportieren von Primaten zu Tierversuchen auf regen öffentlichen Widerstand und man hoffe, dass sich auch alle übrigen Airlines diesem «grausamen Handel» entsagen. Die drei zusätzlichen Fluglinien schließen sich somit einer Reihe von Konkurrenten an, die aus ethischen Gründen auf Primatentransporte verzichten, darunter Alitalia, American Airlines, British Airways, China Airlines, Delta Airlines, Nortwhest Airlines, United Airlines und United Airlines. Auch Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss International nehmen keine Tiere mit, die in Labore gehen.

Laut dem U.S. Fish and Wildlife Service sind 2010 knapp 23'000 Affen aus Ländern wie China, Mauritius, Vietnam und Indonesien zu Laborexperimenten in die USA geflogen worden. Einige wenige Airlines führen weiterhin solche Transporte aus. Zu ihnen zählen unter anderem Air Canada, Air China, Air France oder China Eastern Airlines. Die Tierschutzorganisation Peta verweist auf ihrer Website zu einem vorgefertigten Protestschreiben an die Chefs dieser Airlines.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France eröffnet modernisierte La Première Lounge in Paris

ticker-air-france

Air France erhöht im Winter Frequenz nach Salvador

ticker-air-france

Air France eröffnet neue Lounge am Flughafen London-Heathrow - mit First-Class-Spa

ticker-air-france

Air France feiert 30 Jahre Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil