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Swiss mit schwächerem Ergebnis im ersten Quartal

Im saisonal schwachen ersten Quartal hat die Schweizer Lufthansa-Tochter ein operatives Ergebnis von 30,7 Millionen Franken verbucht. Dieses liegt um rund 48 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. Die operativen Erträge von Swiss lagen im Zeitraum Januar bis März bei 1,2 Milliarden Franken und sind damit um 8,1 Prozent höher ausgefallen als vor einem Jahr. «Erwartungsgemäß haben sich die außergewöhnlichen Marktbedingungen, die die Branche in der unmittelbaren Zeit nach der Pandemie geprägt haben, weiter aufgelöst. Die Nachfrage nach Reisen ist jedoch nach wie vor groß, gleichzeitig haben aber viele Fluggesellschaften ihre Kapazität weiter erhöht. Das führt auch bei uns zu niedrigeren Durchschnittserlösen als im Vorjahr. Darüber hinaus hat sich das Geschäft mit der Fracht merklich abgeschwächt, welches in der Coronazeit von außerordentlich starkem Rückenwind profitieren konnte», kommentiert Finanzchef Markus Binkert.

Belastend auf das Ergebnis haben sich nicht zuletzt steigende Kosten ausgewirkt. Zu Buche geschlagen haben neben der Inflation und höheren Treibstoffkosten vor allem höhere Personalkosten als Folge der neu verhandelten Gesamtarbeitsverträge für die Mitarbeitenden im Cockpit und in der Kabine. Swiss beförderte im ersten Quartal 2024 insgesamt rund 3,7 Millionen Passagiere, das sind knapp 17 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Airline hat auf dem gesamten Streckennetz total 11,6 Prozent mehr Sitzkilometer angeboten. Die Anzahl der verkauften Sitzkilometer stieg im selben Zeitraum um 11,3 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 80,7 Prozent und lag damit um 0,2 Prozentpunkte unter Vorjahr.