Der Superjet 100: Die Neuversion soll ein Drittel mehr Sitze fassen.

Sukhoi lanciert neuen Superjet

Das russische Flugzeug hat zwar etliche Probleme. Dennoch will Hersteller Sukhoi schon bald die neue, größere Version Superjet NG bauen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bei der Sukhoi-Mutter United Aircraft Corporation organisiert man bereits das Geld. Etwa 300 Millionen Rubel (7 Millionen Euro) jährlich braucht nach Unternehmensangaben die Entwicklung der vergrößerten Version des Superjet 100, die vorerst Superjet NG genannt wird. Die bringt man selber auf. Der Staat werde sich daran vorerst nicht beteiligen, erklärte der russische Vize-Industrieminister Juri Sljusar gegenüber der Wirtschaftszeitung Vedomosti. Erst ab 2016 würden auch staatliche Gelder gesprochen. Wie hoch die Zuschüsse sein werden, sei aber noch nicht klar.

Der Superjet NG wird in der Basisversion 130 Sitzplätze und maximal 160 Plätze aufweisen. Er wird damit zwischen dem Superjet 100 und der von United-Aircraft-Tochter Irkut neu entwickelten MS-21 angesiedelt und soll so das Angebot an russischen Jets abrunden. Die jetzige Version mit rund 95 Plätzen steht demnach in puncto Kapazität am unteren Ende des Spektrums, die MS-21 mit rund 210 am oberen.

Tiefe Entwicklungskosten

Die neue Angebotsstrategie legte die Regierung zusammen mit der United Aircraft Corporation vor. In diesem Zusammenhang wurde auch beschlossen, dass die Kleinversion der MS-21 – die MS-21-200 – mit 150 Plätzen nicht gebaut wird. Dieses Segment soll mit dem Superjet NG abgedeckt werden, berichtet Vedomosti. Alle Flieger könnten dereinst auch unter einem einheitlichen Namen vertrieben werden, so ein Sprecher des Unternehmens.

Das neue Flugzeug soll schon 2019 oder 2020 auf den Markt kommen. Geplant ist, dass das Flugzeug im Kern auf dem Superjet 100 aufbaut, aber auch Technologien der MS-21 übernommen werden. So sollen Tragflächen und Triebwerke der MS-21 übernommen werden. Dadurch hofft United Aircraft Corporation auf sehr tiefe Entwicklungskosten.

Mehr zum Thema

Airbus A350 XWB im Flug

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Yakutia muss Superjets für Ersatzteile ausschlachten

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack