Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Fly Safair und Lift Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Comair hinterlässt eine Lücke im südafrikanischen Luftfahrtmarkt. Mit Fly Safair und Lift wollen zwei Fluggesellschaften diese Chance nutzen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dem 9. Juni ist klar: Der ältesten privaten Airline Südafrikas gelingt kein Comeback. Comair, die unter den Marken British Airways und Kulula flog, wird liquidiert.

Die Lücke, welche die Fluggesellschaft hinterlässt, wollen nun Konkurrenten füllen. Etwa die Billigairline Fly Safair. Nachdem sie sich zuvor stets auf den Inlandsmarkt konzentriert hatte, nahm sie im März bereits zwei wöchentliche Flügen von Johannesburg nach Mauritius auf. Jetzt plant sie einen größeren internationalen Ausbau.

Neue Ziele für Boeing-737-Flotte

Jetzt hat Fly Safair auch Flüge beantragt von Johannesburg nach Sansibar, auf die Seychellen, nach Bulawayo in Simbabwe und nach Nairobi in Kenia. Ebenso von Kapstadt zu den Victoria Falls in Simbabwe. Und von Johannesburg und Kapstadt nach Maputo in Mozambique, Lusaka und Livingstone in Sambia, Gaborone in Botswana sowie Luanda in Angola. Auch die Frequenz der Flüge nach Mauritius soll steigen.

Fly Safair betreibt eine Flotte, die aus fünf Boeing 737-400 und 15 Boeing 737-800 besteht.

Lift will Airbus-Flotte ausbauen

Auch die jüngste südafrikanische Fluggesellschaft will die von Comair hinterlassene Lücke nutzen. Airline-Mitgründer und -Chef Jonathan Ayache sagte dem Portal Moneyweb, eine Expansion von Lift sei sowieso geplant gewesen, das Ende von Comair beschleunige die Wachstumspläne nun aber. «Wir wollen unsere Flotte bis zum Ende des Jahres auf das Zwei- bis Dreifache vergrößern», so Ayache. Das soll offenbar mit Jets von Airbus geschehen.

Lift betreibt auf der Strecke Johannesburg - Kapstadt derzeit drei Airbus A320, die je 150 Sitze in der Economy Class hat sowie zwölf Premiumplätze. Künftig erwägt die Airline auch, weitere Inlandsrouten anzubieten, etwa von Johannesburg nach Durban.

Kein Ersatz für SAA-Tochter Mango

Zwar wird Lift mit dem Takatso-Konsortium, das 51 Prozent von South African Airways übernehmen will, künftig einen gemeinsamen Anteilseigner haben. Dennoch will sie nicht die gegroundete SAA-Billigtochter Mango beerben. Man sehe sich nicht als Billig-, sondern als Premium-Airline und wolle South African Airways Konkurrenz machen, so Ayache.

Mehr zum Thema

Comair: Älteste private Fluggesellschaft Südafrikas definitiv am Ende

Comair: Älteste private Fluggesellschaft Südafrikas definitiv am Ende

Emirates startet Interline-Abkommen mit Fly Safair

Emirates startet Interline-Abkommen mit Fly Safair

Flieger der Comcair-Tochter Kulula: Bleiben am Boden.

Das dritte Grounding von Comair

Boeing 737-800 von Comair bei einem Testflug auf St. Helena: Die Airline fliegt in Südafrika auch als British Airways.

Comair muss den Betrieb einstellen

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack