Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Fly Safair und Lift Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Comair hinterlässt eine Lücke im südafrikanischen Luftfahrtmarkt. Mit Fly Safair und Lift wollen zwei Fluggesellschaften diese Chance nutzen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit dem 9. Juni ist klar: Der ältesten privaten Airline Südafrikas gelingt kein Comeback. Comair, die unter den Marken British Airways und Kulula flog, wird liquidiert.

Die Lücke, welche die Fluggesellschaft hinterlässt, wollen nun Konkurrenten füllen. Etwa die Billigairline Fly Safair. Nachdem sie sich zuvor stets auf den Inlandsmarkt konzentriert hatte, nahm sie im März bereits zwei wöchentliche Flügen von Johannesburg nach Mauritius auf. Jetzt plant sie einen größeren internationalen Ausbau.

Neue Ziele für Boeing-737-Flotte

Jetzt hat Fly Safair auch Flüge beantragt von Johannesburg nach Sansibar, auf die Seychellen, nach Bulawayo in Simbabwe und nach Nairobi in Kenia. Ebenso von Kapstadt zu den Victoria Falls in Simbabwe. Und von Johannesburg und Kapstadt nach Maputo in Mozambique, Lusaka und Livingstone in Sambia, Gaborone in Botswana sowie Luanda in Angola. Auch die Frequenz der Flüge nach Mauritius soll steigen.

Fly Safair betreibt eine Flotte, die aus fünf Boeing 737-400 und 15 Boeing 737-800 besteht.

Lift will Airbus-Flotte ausbauen

Auch die jüngste südafrikanische Fluggesellschaft will die von Comair hinterlassene Lücke nutzen. Airline-Mitgründer und -Chef Jonathan Ayache sagte dem Portal Moneyweb, eine Expansion von Lift sei sowieso geplant gewesen, das Ende von Comair beschleunige die Wachstumspläne nun aber. «Wir wollen unsere Flotte bis zum Ende des Jahres auf das Zwei- bis Dreifache vergrößern», so Ayache. Das soll offenbar mit Jets von Airbus geschehen.

Lift betreibt auf der Strecke Johannesburg - Kapstadt derzeit drei Airbus A320, die je 150 Sitze in der Economy Class hat sowie zwölf Premiumplätze. Künftig erwägt die Airline auch, weitere Inlandsrouten anzubieten, etwa von Johannesburg nach Durban.

Kein Ersatz für SAA-Tochter Mango

Zwar wird Lift mit dem Takatso-Konsortium, das 51 Prozent von South African Airways übernehmen will, künftig einen gemeinsamen Anteilseigner haben. Dennoch will sie nicht die gegroundete SAA-Billigtochter Mango beerben. Man sehe sich nicht als Billig-, sondern als Premium-Airline und wolle South African Airways Konkurrenz machen, so Ayache.

Mehr zum Thema

Comair: Älteste private Fluggesellschaft Südafrikas definitiv am Ende

Comair: Älteste private Fluggesellschaft Südafrikas definitiv am Ende

Emirates startet Interline-Abkommen mit Fly Safair

Emirates startet Interline-Abkommen mit Fly Safair

Flieger der Comcair-Tochter Kulula: Bleiben am Boden.

Das dritte Grounding von Comair

Boeing 737-800 von Comair bei einem Testflug auf St. Helena: Die Airline fliegt in Südafrika auch als British Airways.

Comair muss den Betrieb einstellen

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin