Flieger der Comair-Tochter Kulula: Mehrere Airlines von kurzfristigen Groundings betroffen.

South African Airways, Comair und MangoSüdafrikanische Airlines müssen Flugzeuge stilllegen

Die südafrikanische Luftfahrtbehörde untersucht potenzielle Verstöße bei der Wartungstochter von South African Airways. Flugzeuge mehrerer Kunden wurden kurzzeitig gegroundet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

In Südafrika müssen derzeit mehrere Fluggesellschaften Flugzeuge am Boden lassen. Die nationale Luftfahrtbehörde South African Civil Aviation Authority durchleuchtet seit einiger Zeit das Wartungsunternehmen South African Airways Technical SAAT. Im Rahmen dessen ordnete sie am Montag bei dessen Kunden South African Airways, Comair und Mango ein Grounding einiger Flugzeuge an.

Die Behörde geht dem Verdacht nach, dass SAAT bei der Wartung Vorschriften nicht eingehalten hat. Die betroffenen Flugzeuge wurden aufgrund einer Stichprobe stillgelegt, um bei ihnen die ordnungsgemäße Wartung zu überprüfen, schreibt die Luftfahrtbehörde in einer Mitteilung. Die Flugverbote sollen wieder aufgehoben werden, wenn eine Einhaltung der Wartungsvorschriften nachgewiesen worden ist.

Passagiere müssen mit Einschränkungen rechnen

Bei South African Airways, Comair und Mango kam es in Folge dessen am Dienstag (22. Oktober) zu Verspätungen und Flugausfällen. In einer Mitteilung schreibt South African Airways, dass vier Inlandsflüge abgesagt werden mussten. Bei anderen Flügen kam es zu Verspätungen. Um ausgefallene Kapazitäten auszugleichen, will die Fluglinie auf einigen Routen größere Flugzeuge einsetzen und Flüge zusammenlegen.

Bei Comair führt die Maßnahme auf einem Drittel der Flüge zu Verzögerungen, so die südafrikanische Fluglinie. Sie fliegt im Auftritt von British Airways und besitzt auch den Billigflugableger Kulula. Bereits im Verlaufe des Morgens wurden vier Flugzeuge aber wieder für flugtüchtig erklärt. Die Billigfluglinie Mango und Tochter von South African Airways erlebte ebenfalls Verspätungen.

Gerüchte um Ersatzteile

Welche Unregelmäßigkeiten bei South African Airways Technical genau vorliegen sollen und ob sie sich auch erhärtet haben, erklärt die Behörde nicht. Seit Wochen berichten örtlichen Medien über Gerüchte, dass die Wartungsfirma Ersatzteile über ein illegales Syndikat bezogen hat. South African Airways Technical bestreitet die Vorwürfe jedoch heftig.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Tanzania: In Südafrika festgehalten.

Südafrika legt einen Airbus A220 in Ketten

Dash 8 von Cem Air: Die Flieger dürfen bald wieder starten.

Südafrikanische Cem Air darf wieder abheben

Jet von SA Express: Die Flieger der Airline dürfen nicht mehr abheben.

South African Express erneut am Boden

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg