Flieger der Comair-Tochter Kulula: Mehrere Airlines von kurzfristigen Groundings betroffen.

South African Airways, Comair und MangoSüdafrikanische Airlines müssen Flugzeuge stilllegen

Die südafrikanische Luftfahrtbehörde untersucht potenzielle Verstöße bei der Wartungstochter von South African Airways. Flugzeuge mehrerer Kunden wurden kurzzeitig gegroundet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In Südafrika müssen derzeit mehrere Fluggesellschaften Flugzeuge am Boden lassen. Die nationale Luftfahrtbehörde South African Civil Aviation Authority durchleuchtet seit einiger Zeit das Wartungsunternehmen South African Airways Technical SAAT. Im Rahmen dessen ordnete sie am Montag bei dessen Kunden South African Airways, Comair und Mango ein Grounding einiger Flugzeuge an.

Die Behörde geht dem Verdacht nach, dass SAAT bei der Wartung Vorschriften nicht eingehalten hat. Die betroffenen Flugzeuge wurden aufgrund einer Stichprobe stillgelegt, um bei ihnen die ordnungsgemäße Wartung zu überprüfen, schreibt die Luftfahrtbehörde in einer Mitteilung. Die Flugverbote sollen wieder aufgehoben werden, wenn eine Einhaltung der Wartungsvorschriften nachgewiesen worden ist.

Passagiere müssen mit Einschränkungen rechnen

Bei South African Airways, Comair und Mango kam es in Folge dessen am Dienstag (22. Oktober) zu Verspätungen und Flugausfällen. In einer Mitteilung schreibt South African Airways, dass vier Inlandsflüge abgesagt werden mussten. Bei anderen Flügen kam es zu Verspätungen. Um ausgefallene Kapazitäten auszugleichen, will die Fluglinie auf einigen Routen größere Flugzeuge einsetzen und Flüge zusammenlegen.

Bei Comair führt die Maßnahme auf einem Drittel der Flüge zu Verzögerungen, so die südafrikanische Fluglinie. Sie fliegt im Auftritt von British Airways und besitzt auch den Billigflugableger Kulula. Bereits im Verlaufe des Morgens wurden vier Flugzeuge aber wieder für flugtüchtig erklärt. Die Billigfluglinie Mango und Tochter von South African Airways erlebte ebenfalls Verspätungen.

Gerüchte um Ersatzteile

Welche Unregelmäßigkeiten bei South African Airways Technical genau vorliegen sollen und ob sie sich auch erhärtet haben, erklärt die Behörde nicht. Seit Wochen berichten örtlichen Medien über Gerüchte, dass die Wartungsfirma Ersatzteile über ein illegales Syndikat bezogen hat. South African Airways Technical bestreitet die Vorwürfe jedoch heftig.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Tanzania: In Südafrika festgehalten.

Südafrika legt einen Airbus A220 in Ketten

Dash 8 von Cem Air: Die Flieger dürfen bald wieder starten.

Südafrikanische Cem Air darf wieder abheben

Jet von SA Express: Die Flieger der Airline dürfen nicht mehr abheben.

South African Express erneut am Boden

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies