Die Suchtrupps können die Flieger einfach nicht finden.

Flugzeuge spurlos verschwunden

Nach einer Flugschau wollten zwei Piaggio-Flugzeuge in Südafrika zurück zu ihrer Basis fliegen. Dort trafen sie nie ein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Um die Mittagszeit flogen sie los. Die beiden Flieger waren am Sonntag in der Stadt Tzaneen gestartet. Sie brachen in Richtung Germiston auf. Als sie am dortigen Rand Airport nicht eintrafen, wurde Alarm ausgelöst. Die Flieger hatten zuvor an der Flugschau teilgenommen und flogen offenbar in Formation von Tzaneen los. 30 Minuten nach dem Start hatten sie den letzten Funkkontakt mit dem Tower.

An Bord der Piaggio-P166-Flieger sollen 12 bis 14 Menschen gewesen sein, inklusive der Piloten. Außer diesen seien auch ihre Familien mit Kindern an Bord gewesen und einige «prominente Personen aus dem Luftfahrtbereich» heißt es beim Tv-Sender News24. Seit dem Start in der Stadt Nähe des Kruger Nationalparks wurden die Flieger nicht mehr gesehen.

Suche ohne Ergebnis

Direkt nach der Vermisstmeldung der Flugzeuge startete man eine Suche aus der Luft - ohne Ergebnis. Auch die nächtliche Suche am Boden führte zu nichts. Die Suchtrupps vermuten, dass die Flugzeuge in der bergigen Region um das «George's Valley» in der Nähe von Tzaneen abgestürzt sind. Sie könnten in einen Berg geprallt sein.

Bei der Suche nach dem genauen Ort hat man auch versucht, die Stelle über die Handys der Personen zu orten, die sich an Bord der Flieger befanden. Für den heutigen Montag (15. August) ist geplant, die Suche aus der Luft fortzusetzen. Doch dabei gibt es Probleme. «Das Problem sind tief hängende Wolken. Wir können derzeit nicht über das bergige Gebiet fliegen», so Hangwani Mulaudzi, Sprecher der Polizei der Region Limpopo gegenüber dem Nachrichtenportal IOL.

Ergänzung vom 16. August

Mittlerweile haben die Suchtrupps die Wracks der Flieger gefunden - Offenbar sind beide Flugzeuge in einen Berg geflogen. In der Nähe der Maschinen fand man auch die Leichen der 13 Insassen, wie ein Sprecher der Rettungsteams verkünden musste.

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin