Die Suchtrupps können die Flieger einfach nicht finden.

Flugzeuge spurlos verschwunden

Nach einer Flugschau wollten zwei Piaggio-Flugzeuge in Südafrika zurück zu ihrer Basis fliegen. Dort trafen sie nie ein.

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Um die Mittagszeit flogen sie los. Die beiden Flieger waren am Sonntag in der Stadt Tzaneen gestartet. Sie brachen in Richtung Germiston auf. Als sie am dortigen Rand Airport nicht eintrafen, wurde Alarm ausgelöst. Die Flieger hatten zuvor an der Flugschau teilgenommen und flogen offenbar in Formation von Tzaneen los. 30 Minuten nach dem Start hatten sie den letzten Funkkontakt mit dem Tower.

An Bord der Piaggio-P166-Flieger sollen 12 bis 14 Menschen gewesen sein, inklusive der Piloten. Außer diesen seien auch ihre Familien mit Kindern an Bord gewesen und einige «prominente Personen aus dem Luftfahrtbereich» heißt es beim Tv-Sender News24. Seit dem Start in der Stadt Nähe des Kruger Nationalparks wurden die Flieger nicht mehr gesehen.

Suche ohne Ergebnis

Direkt nach der Vermisstmeldung der Flugzeuge startete man eine Suche aus der Luft - ohne Ergebnis. Auch die nächtliche Suche am Boden führte zu nichts. Die Suchtrupps vermuten, dass die Flugzeuge in der bergigen Region um das «George's Valley» in der Nähe von Tzaneen abgestürzt sind. Sie könnten in einen Berg geprallt sein.

Bei der Suche nach dem genauen Ort hat man auch versucht, die Stelle über die Handys der Personen zu orten, die sich an Bord der Flieger befanden. Für den heutigen Montag (15. August) ist geplant, die Suche aus der Luft fortzusetzen. Doch dabei gibt es Probleme. «Das Problem sind tief hängende Wolken. Wir können derzeit nicht über das bergige Gebiet fliegen», so Hangwani Mulaudzi, Sprecher der Polizei der Region Limpopo gegenüber dem Nachrichtenportal IOL.

Ergänzung vom 16. August

Mittlerweile haben die Suchtrupps die Wracks der Flieger gefunden - Offenbar sind beide Flugzeuge in einen Berg geflogen. In der Nähe der Maschinen fand man auch die Leichen der 13 Insassen, wie ein Sprecher der Rettungsteams verkünden musste.

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