Airport München: Auch hier soll gestreikt werden.

Verdi-AufrufStreik am Freitag an sieben deutschen Flughäfen

In Frankfurt und München sowie an fünf weiteren deutschen Flughäfen wird am Freitag gestreikt. Die Gründe sind unterschiedlich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte an Flughäfen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen beginnen am Freitag (17. Februar) in den frühen Morgenstunden und enden in der Nacht von Freitag auf Samstag. Betroffen sind die Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen.

Hintergrund sind einerseits die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen, zum anderen örtliche Verhandlungen für Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste sowie die bundesweiten Verhandlungen für die Beschäftigten der Luftsicherheit. Für alle drei Beschäftigtengruppen laufen zurzeit Tarifverhandlungen.

Ausnahmen für Hilfslieferungen

«Im öffentlichen Dienst stehen wir ohne Angebot vor der zweiten Verhandlungsrunde und fordern mit den Beschäftigten, dass die Arbeitgeber am 22./23. Februar ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen», erklärt die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. «Bei den Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste herrscht nach wie vor ein katastrophaler Arbeitskräftemangel.» Um diese Situation zu ändern, müsse für sie eine attraktive Lohnerhöhung erfolgen. «Und die Beschäftigten der Luftsicherheit haben Anspruch auf eine Erhöhung der Zuschläge in den Manteltarifverträgen», so Behle.

Hilfslieferungen in die Türkei und nach Syrien sind laut der Gewerkschaft vom Streik ausgenommen - man werde den Arbeitgebern Notdienstvereinbarungen anbieten.

Flughafen Hamburg kritisiert Verdi

Eine Sprecherin des Flughafens Hamburg kritisierte: «Vor wenigen Tagen gab es mit Verdi eine Tarifeinigung am Hamburger Flughafen: Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste erhalten künftig durchschnittlich rund 20 Prozent mehr Gehalt.» Dennoch bestreikte Verdi nun den Flughafen. «Dabei ist in den TVÖD-Tarifverhandlungen, die in Berlin zwischen dem Bund und den Kommunen mit der Gewerkschaft Verdi geführt werden, die Flughafen Hamburg GmbH keine direkte Verhandlungspartnerin.» Man halte den Streik, der in Hamburg bis zu 32.000 Reisende betreffe, daher für «vollkommen unangemessen».

Mehr zum Thema

Verdi droht mit unbefristetem Streik in Düsseldorf - Airport übt scharfe Kritik

Verdi droht mit unbefristetem Streik in Düsseldorf - Airport übt scharfe Kritik

Michael Eggenschwiler: Seit 2003 am Flughafen Hamburg.

«Airbus A321 XLR wird US-Ostküste ab Hamburg wirtschaftlich sehr stabil erreichbar machen»

Kabine eines Discover-Jets: Es könnte Streik drohen.

Vereinigung Cockpit und Ufo lassen ab Donnerstag über Streik bei Discover abstimmen

Ein Mann regelt die Luftzufuhr an seinem Sitz: Heiße Flugzeugkabinen werden zunehmend zum Problem.

Airlines in den USA legen Maximaltemperatur fürs Boarding fest

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin