Crew von Sri Lankan: Die Passagierzahlen will die Fluggesellschaft bis 2015 verdoppeln.

Sri Lankan will Konkurrenz überholen

Mehr Flugzeuge, Destinationen, Passagiere: Die Nationalairline will wachsen und Rivalen abhängen.

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Sri Lankan Airlines steckt sich keine bescheidene Ziele. Nichts anderes als die beste Fluggesellschaft Asiens will sie werden, wie Konzernchef Kapila Chandrasena gegenüber der Sri Lanka Broadcasting Corporation erklärte. Schließlich wolle man bald in der Lage sein, alle Ziele täglich anzufliegen. Das sind momentan 60 Destinationen in 33 Ländern. Doch dazu bedarf es einer größeren Flotte als bisher. Momentan besteht diese aus 22 Fliegern.Davon sind 13 Langstreckenflieger von Airbus, sechs Mittelstrecken, eine weitere Bestellung und zwei DHC-6-100-Wasserflugzeuge. Wie Luftfahrtminister Priyankara Jayaratne dem Blatt mitteilte, sollen «schon bald» drei weitere Airbus-Jets und zwei Wasserflugzeuge zur Flotte stoßen. Schon 2015 sollen es dann ganze 30 Jets sein, wie die Zeitung Daily News berichtet.

Das ist Teil des Fünfjahresplans, den die Airline 2010 vorgestellt hatte. Wie sie vermeldet, ist man auf dem besten Weg, diesen zu erfüllen. Dazu gehört auch, die Passagierzahlen zu verdoppeln. Momentan liegen diese bei etwa drei Millionen, 2015 sollen es sechs Millionen sein. Das will man auch schaffen, indem man neue Ziele zum Flugplan hinzufügt. So hat Sri Lankan etwa im September erstmals begonnen, nach Russland zu fliegen.

Reisende aus Deutschland, Schweiz und Österreich

Auch Toronto in Kanada und Shanghai kamen neu hinzu. Seit Januar fliegt die Fluggesellschaft außerdem zweimal in der Woche mit einem Airbus A340 nach Zürich. Schon einmal hatte Sri Lankan die Schweiz angesteuert, diesen Service aber 2005 wegen der angespannten Situation in der Luftfahrt eingestellt. Nun hofft man darauf, dass die Nachfrage so groß ist, dass man das Angebot schon bald ausbauen kann, wie Nishantha Wickremasinghe aus dem Sri-Lankan-Aufsichtsrat dem Nachrichtenportal Colombo Page berichtet. Man erhofft sich Reisende aus der Schweiz, Österreich, Nordfrankreich und Süddeutschland.

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