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Sri Lanka hilft seinen Airlines aus

Sri Lanka erlebt einen Touristenboom. Die Airlines können damit nicht ganz mithalten. Daher bekommen Sie jetzt Geld von der Regierung.

Saqib Qayyum/Wikimedia/CC

Flughafen in Colombo. Immer mehr Touristen kommen hier an

Die Regierung von Sri Lanka steckt 500 Millionen Dollar an Krediten in die Luftfahrt. Von 2012 an sollen die Airlines Sri Lankan und Mihin innerhalb von fünf Jahren Service und Angebot verbessern.

Mit neuen Flugzeugen und neuen Strecken sollen die Nationale Fluggesellschaft Sri Lankan und der Billigflieger Mihin Air mit dem Touristenboom mithalten können, der seit dem Ende des Bürgerkrieges in dem Land herrscht.

Mehr Flieger für Sri Lankan

Die Flotte von Sri Lankan etwa solle bis 2014 von 17 auf 23 Maschinen erhöht werden, wie der Minister für zivile Luftfahrt, Priyankara Jayaratne, mitteilte.

Die Regierung hatte erst im letzten Jahr die 43.6-Prozent-Anteile, die Emirates an Sri Lankan hielt, für 55 Millionenn Dollar zurück gekauft. Der Grund: Emirates habe in der Zeit, in der sie Sri Lankan gemanaged habe, keine finanziellen Bemühungen angestellt, die Fluggesellschaft zu verbessern. Das soll sich nun ändern.

Die Billigfluggesellschaft Mihin Air gehört ebenfalls der Regierung – wie schon der Name zeigt. Die Airline ist nach dem Präsidenten Mahinda Rajapaksa benannt. Doch laut der Regierung ist die Fluggesellschaft vor allem für die Einwohner von Sri Lanka wichtig. Denn: die rund 250’000 Einwohner der Insel, die im Ausland arbeiten und leben, könnten sich größtenteils nicht leisten, die Heimat mit einer der normalen Airlines zu besuchen.



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