Wer bei American Airlines beim Boarding oder nach der Landung im Flugzeug wartete, musste sich mit Piano-Pop zufrieden geben. Zum Beispiel der Klavierversion von Robin Thickes «Blurred Lines».

Innovation mit Social Media

Auf Twitter und Facebook bekommen Airlines täglich unzählige, ungefilterte Rückmeldungen zu ihren Produkten und Dienstleistungen. Einige wissen dies für ihre Zwecke zu nutzen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

American Airlines gehört mit über einer Million Followern auf Twitter zu den größten Airline-Playern im sozialen Netzwerk. Aber die Rückmeldungen waren nicht immer positiv. Auf Grund seiner schrecklichen Piano-Pop Ein-und Aussteige-Musik, empfing AA immer wieder motzige Tweets.

Also entschloss Brian Richardson, Verantwortlicher für das Inflight-Entertainment, von Richard Kleydermann zu Haim zu wechseln. Das heißt, die Airline tauschte Piano-Pop gegen Indie-Sound. «Die Entscheidung, auf junge, moderne Bands zu setzen trafen wir aufgrund von Reklamationen auf Twitter. Die Passagiere fanden die alte Musik langweilig.» so Richardson zur News-Plattform Quartz. Eine gute Entscheidung, denn Klavier-Cover wie das von Robin Thickes «Blurred Lines» müssen nun wirklich nicht sein.

Auch europäische Airlines setzen auf Social Media

In Europa ist KLM Leader in Sachen Social Media. Die Niederländer sind mehrfach für ihre Aktivitäten ausgezeichnet worden und der Manager des KLM-Social-Media-Hubs Gert Wim ter Haar ist ein beliebter Referent, wenn es um Erfolg in sozialen Netzwerken geht. Ihm und seinem Team ist es auch zu verdanken, dass KLM jährlich 25 Millionen Euro durch Buchungen über Soziale Netzwerke umsetzt.

Joost Ruempool, Sprecher von KLM, ist auch dementsprechend stolz auf die Aktivitäten des Social-Media-Teams. «Wir waren weltweit die erste Airline, die es den Kunden möglich machte, über Facebook und Twitter ihre Zahlungen abzuwickeln», erklärt er. Man habe ein System entwickelt, mit dem die Agenten bei Buchungsanfragen über soziale Netzwerke den Kunden einen Bezahllink schicken können.

Bei Air Berlin soll in Sachen Social Media viel passieren

Auch die deutsche Air Berlin hat ein Auge auf die Reaktionen aus ihren Social-Media-Kanälen. Alexandra Bakir, Social-Media-Verantwortliche der Airline dazu: «Wir leiten Feedbacks von Twitter und Facebook immer an die Fachabteilungen und das Produktmanagement weiter. Die Mitarbeiter dort haben reges Interesse an den Rückmeldungen.»

Wirklich neue Produkte oder Dienstleistungen sind daraus bis jetzt noch nicht entstanden. Man setze aber den Fokus immer stärker darauf, die Posts von Fans und Followern zu beobachten, so Bakir weiter. «Wir wollen unsere Social-Media-Aktivitäten intensivieren, länger über die Netzwerke erreichbar sein und Kunden so einen Anlaufpunkt für ihre Anliegen geben. Und wer weiss, vielleicht entstehen so auch einmal neue Produkte oder Dienstleistungen.»

Mehr zum Thema

ticker-american-airlines

American Airlines hat kein Interesse an Fusion mit United

ticker-american-airlines

Liebherr übernimmt Fahrwerkswartung für Embraer E175 von American-Tochter Envoy Air

ticker-american-airlines

American Airlines feiert 100 Jahre mit Aktionen für Passagierinnen und Passagiere

Sammelkarten für American Airlines: Von der Gewerkschaft in den Umlauf gebracht

Kult kommt zu American Airlines: Sammelkarten

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg