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Verdichtung

So packt Airbus 80 Leute mehr in den A380

Der Superjumbo soll attraktiver werden. Airbus bietet nun sechs Optionen an, mit denen der A380 bald standardmäßig 575 Passagiere in vier Klassen fassen kann.

Der Airbus A380 verkauft sich schlecht. Zu wenige Fluggesellschaften sehen Einsatzmöglichkeiten für das riesige Flugzeug. Dies obwohl es bei den Passagieren überaus beliebt und bei guter Auslastung auch sehr lukrativ ist. Deshalb versucht der europäische Hersteller alles, um seinen größten Jet neuen Airlines schmackhaft zu machen.

Ein wichtiger Schritt ist dabei, die Kosten pro Sitz nochmals zu drücken. Dazu bietet Airbus nun sechs Module für die Kabine an, mit denen die Sitzplatzzahl in einer Standard-Bestuhlung um rund 80 auf 575 gesteigert werden kann. «Dieses neue Paket ist eine intelligente Art, den Bedürfnissen der Airlines nachzukommen und die Wirtschaftlichkeit des A380 durch Mehreinnahmen zu verbessern», so Airbus.

Verstopfte Flughäfen

«Der Komfort wird für die Passagiere gleich bleiben», erklärte Ingo Wuggetzer, der bei Airbus für das Marketing der Kabinen verantwortlich ist, am Dienstag (4. April) bei der Vorstellung der Neuheiten in Hamburg. Die Steigerung um rund 80 Plätze sei nur die «Größenordnung» so Wuggetzer. Sie könne je nach Konfiguration um einige Sitze nach oben oder unten abweichen. Alle Module außer eines lassen sich auch in bestehende A380 einbauen. In einer Standardbestuhlung mit vier Klassen finden künftig bis zu 575 Reisende Platz.

Der A380 sei perfekt für aufstrebende Länder mit stark wachsendem regionalen Verkehr, glaubt Airbus. Zudem könne er als einziges Flugzeug das Problem der verstopften Superdrehkreuze lösen, wo es kaum mehr Landerechte gibt. Airbus gibt sich überzeugt, dass der Airbus A380 mit den neuen Optionen noch besser ist. Jetzt müssen nur noch die Fluggesellschaften darauf anspringen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Beispiele, wie Airbus Platz für mehr Passagiere schaffen will.



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