Flieger im Hangar: Vun US zu American.

SitzknappheitNeue Dreamliner parken in Wüste

Zwei neue Dreamliner von American Airlines verstauben derzeit in der kalifornischen Wüste. Der Grund: Ihnen fehlt es an Sitzen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich ist das Mojave Desert in Kalifornien meist die letzte Ruhestätte für Flugzeuge. Trotzdem stehen auf dem Flugzeugfriedhof derzeit zwei nagelneue Boeing 787 von American Airlines. Die Dreamliner sind aber nicht kaputt. Die Wüste ist nur ein Zwischen-Abstellplatz. Abheben können die beiden neuen Flugzeuge nämlich erst, wenn alle Sitze eingebaut sind. Und das verzögert sich.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, hat Boeing die beiden Flugzeuge in der Mojave Desert abgestellt. Sie sollten Dreamliner Nummer drei und vier von American Airlines werden. Bereits die ersten beiden Boeing 787 haben Verspätung. Eigentlich hätten sie schon Ende 2014 ausgeliefert werden sollen. Auch bei diesen war der Grund ein Engpass bei der Versorgung mit Business-Class-Sitzen. Nun kommen auch drei und vier zu spät. «Es ist ein echtes Problem», so Doug Parker, Chef von American. Man könne sich so viel beklagen wie man will. «Aber ohne Sitze können wie die Flugzeuge schlicht nicht nutzen.»

Airbus und Boeing machen Druck

Also heißt es warten. Airbus und Boeing kämpfen schon länger mit dem Problem. Gemeinsam machen die beiden Flugzeugproduzenten Airbus und Boeing Druck auf den französischen Sitzhersteller Zodiac. Der hatte eigentlich mitgeteilt, dass die Engpässe überwunden seien. Doch Streiks führten zu weiteren Verspätungen.

Vor allem die Business-Class-Sitze sind ein Problem, denn: Im Kampf um gut zahlende Premiumkunden ist es bei den großen Fluggesellschaften fast schon Pflicht, dass sie ihre Geschäfts-Klasse mit so genannten Lie-Flat-Sitzen ausstatten, die sich in ein flaches Bett verwandeln lassen. Doch bei der Zertifizierung durch die Behörden brauchen diese Sitze deutlich mehr Zeit.

Kompliziertere Bauweise

Neben der hohen Nachfrage ist bei den neuen Sitzen oftmals auch ein Problem, dass sie nicht direkt auf den Vordersitz ausgerichtet sind. Die Regeln der US-Behörde FAA besagen, dass die Hersteller dann Airbags oder andere Extras in den Sitz bauen müssen, um die Passagiere vor möglichen Kopfverletzungen zu schützen. Das kostet zusätzlich Zeit.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies