Flughafen JFK: Kein herzliches Willkommen.

Singapore macht Passagiere traurig

Die Fluggesellschaft stellt den längsten Direktflug der Welt ein. Darunter werden die Reisenden am meisten zu leiden haben.

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Nicht-Vielflieger denken bei einem New Yorker Flughafen meist an den John F. Kennedy International Airport. Doch wer öfter nach New York reist, wird genau diesen wohl meiden wollen. Der Flughafen ist bekannt dafür, dass die Einreise besonders anstrengend ist. Stundenlanges Warten ist hier an der Tagesordnung. Bis man durch die Passkontrolle ist, vergehen immer mindestens 60 Minuten.

Reisende, die mit Singapore Airlines von Singapur nach New York reisen, dürften sich genau deswegen ziemlich über die Änderungen ärgern, die bald anstehen. Im kommenden Monat stellt die Fluggesellschaft den längsten Direktflug der Welt ein. Der ging von Singapur zum Flughafen Newark, außerhalb von New York im Bundesstaat New Jersey. In Zukunft müssen die Reisenden über Frankfurt nach New York JFK gehen.

Mehrere Stunden länger

Neben den fünf zusätzlichen Stunden an Reisezeit kommt noch das beschwerliche Warten am Flughafen hinzu. Doch für Singapore ist der Ärger weniger Stammgäste auf der Strecke das kleinere Übel. Der Flug war so teuer, dass die Nachfrage nicht hoch genug war und er sich einfach nicht rentierte. Tickets kosteten um die 10'000 Dollar hin und zurück – denn es gab ausschließlich Business-Class-Sitze in dem A340, der auf der Strecke unterwegs war.

Vier Piloten wechselten sich auf der Strecke ab, 14 Flugbegleiter kümmerten sich auf dem 19-Stunden-Flug um die Passagiere. Operiert wurde er von einem Airbus A340. Doch weil der vierstrahlige Jet auf Dauer nicht effizient genug ist, trennt Singapore sich nun nach und nach von den Fliegern.

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