Flughafen JFK: Kein herzliches Willkommen.

Singapore macht Passagiere traurig

Die Fluggesellschaft stellt den längsten Direktflug der Welt ein. Darunter werden die Reisenden am meisten zu leiden haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Nicht-Vielflieger denken bei einem New Yorker Flughafen meist an den John F. Kennedy International Airport. Doch wer öfter nach New York reist, wird genau diesen wohl meiden wollen. Der Flughafen ist bekannt dafür, dass die Einreise besonders anstrengend ist. Stundenlanges Warten ist hier an der Tagesordnung. Bis man durch die Passkontrolle ist, vergehen immer mindestens 60 Minuten.

Reisende, die mit Singapore Airlines von Singapur nach New York reisen, dürften sich genau deswegen ziemlich über die Änderungen ärgern, die bald anstehen. Im kommenden Monat stellt die Fluggesellschaft den längsten Direktflug der Welt ein. Der ging von Singapur zum Flughafen Newark, außerhalb von New York im Bundesstaat New Jersey. In Zukunft müssen die Reisenden über Frankfurt nach New York JFK gehen.

Mehrere Stunden länger

Neben den fünf zusätzlichen Stunden an Reisezeit kommt noch das beschwerliche Warten am Flughafen hinzu. Doch für Singapore ist der Ärger weniger Stammgäste auf der Strecke das kleinere Übel. Der Flug war so teuer, dass die Nachfrage nicht hoch genug war und er sich einfach nicht rentierte. Tickets kosteten um die 10'000 Dollar hin und zurück – denn es gab ausschließlich Business-Class-Sitze in dem A340, der auf der Strecke unterwegs war.

Vier Piloten wechselten sich auf der Strecke ab, 14 Flugbegleiter kümmerten sich auf dem 19-Stunden-Flug um die Passagiere. Operiert wurde er von einem Airbus A340. Doch weil der vierstrahlige Jet auf Dauer nicht effizient genug ist, trennt Singapore sich nun nach und nach von den Fliegern.

Mehr zum Thema

ticker-haft-verhaftung-polizei

20 Monate Gefängnis für Passagier, der in Business Class Passagiere bestehlen wollte

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines nimmt letzte Boeing 737-800 außer Betrieb

Singapur Dollar: Wer im Stadtstaat abfliegt, muss künftig zahlen.

Singapur besteuert Flugtickets – für mehr Nachhaltigkeit

ticker-lufthansa

Lufthansa Group und Singapore Airlines nehmen Brussels Airlines in Joint Venture auf - weitere Töchter sollen folgen

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack