Die neue Economy Class in der Boeing 777: Mehr Komfort auch in der Holzklasse.

Singapore: 325-Millionen-Upgrade

Singapore Airlines will nicht mit dem Preis punkten, sondern mit dem Angebot. Sie überholt darum die Kabine aller Boeing 777 und führt eine Premium Economy ein.

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Singapore will noch mehr Premium-Passagiere angeln. Daher motzt die Fluggesellschaft nun die Kabinen alle ihrer Boeing-777-Flotte auf. Bislang waren erst acht Maschinen umgerüstet worden. Auch die Airbus A350 werden die neue Einrichtung dereinst bekommen.

Sowohl First und Business als auch die Economy-Class werden dabei erneuert. Die Arbeiten starten im kommenden Jahr und sollen bis 2016 dauern. Kostenpunkt: 325 Millionen Dollar. Dafür, so verspricht Singapore, erhalten die Passagiere das modernste Unterhaltungssystem, was es derzeit in der Zivilluftfahrt gibt. Die Bildschirme in der First Class sind 61 Zentimeter breit, die in der Business Class 46 und die in der Economy 28. Alle verfügen über einen Touchscreen.

Neue Trennwände in der First Class

Der First-Class-Sitz soll zu einem echten Bett werden und durch neue Trennwände und ein eigenes Beleuchtungssystem für mehr Privatsphäre sorgen. Er ist 90 Zentimeter breit und in Bettform 2,08 Meter lang. Die Business-Class-Sitze sollen sollen 1,98 Zentimeter lang sein, neu gibt es eine Extra-Sitzposition, in der der Sitz sich auf 132 Grad flacher stellen lässt. Ausserdem kommt eine Ablagefläche hinzu, auf der auch ein Laptop Platz hat.

Doch die größte Neuerung bezieht sich nicht nur auf die Boeing 777: Singapore führt eine vierte Klasse ein. Reisende hätten sich ein Produkt gewünscht, in das sie zu erschwinglichen Preisen auf der Langstrecke upgraden können, teilt die Airline mit. Daher biete man nun ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres eine Premium Economy an. Zunächst wird diese auch erst in die Boeing 777 eingebaut, aber auch ein Einbau in den A380 soll geplant sein. Mehr Details zur neuen Klasse sind nicht bekannt.

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