Kim Zürcher, Head of Marketing, Let's go Tours

Sieben Fragen an ... «Menschliches Drama über den Wolken vereinte die Passagiere»

Kim Zürcher, Head of Marketing bei Let's go Tours in Schaffhausen über Lieblingsdestinationen, Gang oder Fenster und schöne Erlebnisse an Bord.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

1. Wohin führte Ihr letzter Flug?

Direkt ins Herz Afrikas! Kenia und Tansania waren mein Ziel – zwei Wochen voller Safari-Action und Zeltromantik, von den weiten Savannen Kenias bis zu den wilden Landschaften Tansanias.

2. Welches ist Ihre absolute Lieblingsdestination?

Definitiv Mauritius – ein Land, das nicht facettenreicher sein könnte. Von traumhaften Stränden bis zu Regenwäldern, es ist wie ein All-you-can-travel-Buffet der Natur. Und mal ehrlich, wo sonst kann man sich fühlen wie ein Entdecker, ein Strandliebhaber und ein Gourmet – alles an einem Tag?

3. Was war Ihr schönstes Erlebnis an Bord?

Ganz klar die unerwarteten Freundschaften, die in 10.000 Metern Höhe entstanden sind. Man startet als Fremde, tauscht Geschichten aus und landet als Flugfreunde fürs Leben.

4. Und welches war Ihr schlimmstes Flugerlebnis?

Das schlimmste Flugerlebnis war weniger ein persönlicher Moment, sondern ein zutiefst menschliches Drama. Ein Flüchtling sollte in Frankreich abgeschoben werden und leistete verzweifelten Widerstand – ein herzzerreißender Anblick, der niemanden an Bord unberührt ließ. Die Passagiere taten das einzig Richtige: Sie vereinten sich und setzten sich dafür ein, dass der Mann das Flugzeug verlassen durfte. Was danach geschah, bleibt ungewiss, aber vielleicht bekam er dadurch eine zweite Chance. Es war ein schwerer Moment, der uns alle daran erinnerte, wie wichtig Mitgefühl ist – selbst über den Wolken.

5. Fenster oder Gang?

Gang! So bin ich jederzeit startklar für die Bordtoilette, ohne ein Akrobatikprogramm über schlafende Sitznachbarn hinlegen zu müssen.

6. Welcher Flughafen ist für Sie der Schönste?

Der Hamad International Airport in Doha ist für mich der absolute Champion unter den Flughäfen. Hier wird Warten zum Erlebnis: Weltklasse-Gastronomie, ein Shoppingparadies, gigantische Kunstinstallationen – und dann noch ein überdachter tropischer Garten! Man könnte fast vergessen, dass man eigentlich nur einen Flug erwischen wollte. Vielleicht ist dies der einzige Flughafen, an dem man sich wünscht, der Anschlussflug hätte Verspätung.

7. Und wohin reisen Sie das nächste Mal?

Ende Januar geht’s beruflich nach Mauritius – Sonne, Meer und eine unvergleichliche Vielfalt.

In der Rubrik «Sieben Fragen an…» stellt aeroTELEGRAPH Menschen aus der Luftfahrt- und Reisebranche immer die gleichen sieben Fragen.

Mehr zum Thema

Ralf Schmid, Geschäftsführer Flughafen Memmingen GmbH

«Über Königsschlösser schweben – als Kopilot einer Antonov An-2 im Allgäu»

Jean-Christophe Hérault, Air Canada Regional Manager Sales – Germany, Austria, Switzerland

«Ein ungewöhnliches Flugerlebnis mit Blick nach hinten auf dem Jump Seat»

Bastian Roet, Generalsekretär Vereinigung Cockpit e.V.

«Mein denkwürdigstes Flugerlebnis war von München nach Berlin mit unerwartetem Erwachen in Hannover»

Video

Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies