Landeanflug auf San Francisco: Empfohlen mit GPS.

San Francisco mahnt Piloten

Nach der Bruchlandung eines Asiana-Jets ändert der Flughafen das Protokoll für Landungen. Asiatische Piloten stehen in der Kritik.

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Die Ermittlungen zur Bruchlandung der Boeing B777 von Asiana in San Francisco dürften noch eine Weile dauern. Doch schon jetzt zieht der Flughafen an der US-Westküste Konsequenzen und passt das Protokoll für die Anflüge an. Normalerweise wählten die Crews den Sichtanflug oder nahmen die Hilfe des Instrumentenlandesystems des Flughafens in Anspruch. Doch letzteres ist wegen Bauarbeiten noch eine Weile außer Betrieb.

Nach dem Unfall äußerten viele Branchenkenner Kritik an der Ausbildung der asiatischen Piloten. Sie würden sich sehr auf die automatisierten Systeme im Cockpit verlassen und seien bei einem Sichtanflug oft etwas hilflos. So gab es denn auch laut einem Artikel des San Francisco Chronicle in der Zeit nach der Bruchlandung deutlich mehr Lande-Abbrüche von Asiana-Piloten, aber auch von anderen ausländischen Anbietern in San Francisco.

GPS-Landesystem

Flughafen und Behörden handeln nun. San Francisco rät Piloten ausländischer Fluglinien, das GPS-Landesystem zu benutzen, welches eine Alternative zum Instrumentenlandesystem darstellt. Auch wenn sie nicht dazu gezwungen sind, die Anweiseungen zu befolgen, so halten sie sich in der Regel auch an die Empfehlung.

Laut Luftfahrtbehörde FAA ist die Anweisung eine Folge der zunehmenden Zahl an Durhstarts. Einen der Landeunterbrüche untersucht die FAA nun auch. Ein Flieger der taiwanesichen Eva Air hatte San Francisco ebenfalls zu niedrig angeflogen – wie auch schon die Piloten des Asiana-Fliegers. Ihnen gelang es dann aber, durchzustarten.

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