A320 Neo von Vistara: Ein Jet dieses Typs war einem Unglück sehr nahe.

Beinahe-KollisionJets von Vistara und Air India auf Kollisionskurs

Das war knapp: Nahe Mumbai sind zwei Verkehrsflugzeuge aufeinander zu gerast. Der Höhenunterschied zwischen den Jets von Vistara und Air India betrug nur gut 30 Meter.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Abend des 7. Februar sind im Luftraum von Mumbai beinahe zwei Verkehrsflugzeuge in der Luft kollidiert. Wie die Zeitung Times of India berichtet, befand sich ein Airbus A319 von Air India als Flug AI 631 auf dem Weg von Mumbai nach Bhopal. Er flog in einer Höhe von 27.000 Fuß (rund 8230 Metern). Ein Airbus A320 Neo von Vistara war derweil als Flug UK 997 mit 152 Passagieren an Bord unterwegs von Delhi nach Pune. Die Flughöhe sollte 29.000 Fuß (8840 Meter) betragen.

Doch die Vistara-Maschine sank laut Informationen des Blattes auf bis zu 27.100 Fuß (8260 Meter) ab, wodurch die beiden Flugzeuge mit einem Höhenunterschied von nur 100 Fuß (30,5 Meter) aufeinander zu rasten. Kurz vor einer Katastrophe schlugen die Warnsysteme (Traffic Alert and Collision Avoidance System TCAS) beider Flugzeuge Alarm und die Piloten konnten eine mögliches Unglück im letzten Moment verhindern.

Piloten suspendiert

Laut einem Informanten der Zeitung sollen die Jets nur noch 2,8 Kilometer voneinander entfernt gewesen sein. Die indische Luftfahrtbehörde habe nach dem Vorfall die beiden Piloten von Vistara «gegroundet», schreibt die Times of India. Allerdings würden Quellen bei der Airline angeben, die Flugverkehrskontrolle hätte die Piloten dazu bewogen, die Flughöhe so weit zu reduzieren.

Ein Vistara-Sprecher bestätigte den Beinahe-Zusammenstoß und erklärte, dass es eine Ausweichempfehlung durch die Systeme des Jets (Resolution Advisory RA) gegeben habe. Ein Vertreter der Luftfahrbehörde DGCA sprach von einem gravierenden Beinahe-Zusammenstoß und erklärte, das Aircraft Accident Investigation Bureau AAIB untersuche den Vorfall. Air India äußerte sich nicht offiziell, ein namentlich nicht genannter Manager der Fluglinie sagte gegenüber dem Blatt jedoch: «Das war in der Tat sehr knapp.»

Nicht erster Fall

Wie die Zeitung berichtet, handelt es sich nicht um den ersten Fall dieser Art in den vergangenen zwei Woche im Himmel über dem Bundesstaat Maharashtra. Am 28. Januar kamen sich demnach nahe der Stadt Nagpur schon eine Boeing 777 von Emirates auf dem Weg von Singapur nach Dubai und ein Airbus A320 von Indigo auf dem Flug von Hyderabad nach Raipur in der Luft gefährlich nahe.

Mehr zum Thema

Flieger von Vistara: Die Airline besitzt bald 20 Flugzeuge und kann dann ins Ausland starten.

Vistara wägt A330 Neo gegen Dreamliner ab

Heckflosse eines Dreamliners von Air India: Wer wird der neue Eigentümer?

Air India wird gevierteilt

In Dehli wird ein Straßenhund vermisst: Das ist einer von zahlreichen Tweets.

Der Flughafen Delhi hat ein Problem mit bissigen Straßenhunden

Airbus A320 Air India Delhi

Indische Flughäfen müssen Gebühren für Inlandsflüge um ein Viertel senken

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies