Ronald Reagan Washington National Airport: Probleme im Tower.

Ronald Reagan Washington National AirportBlutige Prügelei im Kontrollturm - Behörde ergreift Maßnahmen

Mehr als zwei Monate nach dem tödlichen Zusammenstoß über dem Potomac entsendet die Luftfahrtbehörde ein Team für Stressmanagement in den Tower des Ronald Reagan Washington National Airport. Zuvor gab es dort eine Auseinandersetzung.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie stürzten in den Potomac River: Am 29. Januar kollidierten ein Sikorsky UH-60 Black Hawk der US Army und eine Bombardier CRJ 700 von American Airlines südöstlich des Ronald Reagan Washington National Airport. Alle 67 Insassen starben.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Kontrollturm mit fünf Fluglotsen besetzt, die fünf Positionen innehatten: Assistant Local Control, Ground Control, Clearance Delivery, Local Control und Operations Supervisor. Am Unfalltag waren seit dem Nachmittag die Positionen Local Control und Helicopter Control kombiniert, ebenso Flight Data und Clearance Delivery.

FAA entsendet Team

Am 2. April - mehr als zwei Monate nach dem Unglück - teilte die für die Flugsicherung zuständige Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA nun mit, sie ergreife «Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit rund um den Ronald Reagan Washington National Airport» und folgte dabei den Empfehlungen der Unfalluntersuchungsbehörde NTSB.

Man werde Unterstützung und Aufsicht des Flugsicherungsteams am Flughafen stärken, so die FAA. «Um das Wohlbefinden der Fluglotsen zu unterstützen, wird Anfang April ein Team für Stressmanagement bei kritischen Vorfällen den Ronald Reagan Washington National Airport besuchen und den Mitarbeitern nach stressigen Ereignissen vertrauliche Unterstützung anbieten.» Die FAA werde außerdem regelmäßige Gesundheitschecks am Standort durchführen.

Prügelei im Kontrollturm

Weiterhin stocke man den Personalbestand der Betriebsleitenden im Kontrollturm von sechs auf acht auf und stelle die Anzahl der zertifizierten Fluglotsinnen und -lotsen auf den Prüfstand, so die FAA. Zudem prüfe man die stündlichen Ankunftsraten der Flugzeuge am Airport, die sich derzeit überproportional auf die letzten 30 Minuten pro Stunde konzentrieren würde.

Die FAA erwähnt in der Mitteilung mit keinem Wort aktuelle Vorfälle - doch die gab es. So kam es am vergangenen Donnerstag (27. März) im Tower zu einer blutigen Auseinandersetzung, wie amerikanische Medien berichten. Laut dem Sender CNN wurde ein 39-jähriger Fluglotse festgenommen und wegen Körperverletzung angeklagt. Die Luftfahrtbehörde beurlaubte den Mann.

Beinahe-Katastrophe am Freitag

Am Freitag kam es dann zu einer Beinahe-Katastrophe. Ein startender Airbus A319 von Delta und ein Air-Force-Trainingsflugzeug vom Typ Northrop T-38 kamen sich in der Luft gefährlich nahe - das Kollisionswarnsystem im Delta-Cockpit schlug an.

Mehr zum Thema

ticker ntsb

NTSB-Chefin warnt vor Rückschritten bei Flugsicherheit in Washington D.C.

ticker-news

Brandalarm führte zu Flugstopp am Flughafen Washington Reagan National

US-Nachrichten zu Zwischenfällen am Reagan National Airport: Es wurde öfter brenzlig.

Beinahe-Zusammenstöße sorgen erneut für Unruhe am Flughafen Washington National

ticker-incident-zwischenfall

Flügelspitzen zweier Jets von American Airlines touchieren sich am Ronald Reagan Washington National Airport

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack