Beinahekollision am Nachthimmel

Eine Maschine von Virgin raste über Australien auf einen Jet von Cathay zu – der Flugüberwacher merkte nichts.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Ereignis passierte im Dezember 2009. Nun hat das Australian Transport Safety Bureau erstmals darüber berichtet. Nordwestlich des kleinen Dörfchens Tennant Creek im Norden des Inselstaates rasten um 2.53 Uhr Ortszeit morgens zwei Jets gefährlich aufeinander zu. Sie befanden sich auf der gleichen Flugroute, wie die Behörde im Bericht schreibt, der nun im Juni 2011 veröffentlich wurde. Bis zu einem Crash hätten nur wenige Minuten gefehlt, so ein Resultat der Untersuchung.

Die Boeing 737-800 von Virgin Blue (heute Virgin Australia, (Registration: VH-VUJ) war unterwegs von Melbourne nach Darwin. Gleichzeitig flog Airbus A330-300 (Registration: B-HLV) in entgegen gesetzter Richtung von Hongkong Richtung Melbourne. Der zuständige Flugüberwacher hatte offenbar keine Ahnung, dass es zu einem Zusammenstoss kommen würde, wie der Bericht festhält. Die Besatzungen der beiden Maschinen bemerkten ihren Kollisionskurs selbstständig und unternahmen Massnahmen, um ein Unglück zu verhindern.

Einige Mängel entdeckt

Im Rahmen der Untersuchung fanden die australischen Behörden einige Schwachstellen. So war der Lotse nicht darin ausgebildet worden, wie man zwei Flugzeuge in solchen Notsituationen wieder auf separate Routen bringt. Zudem war im Zeitpunkt der Gefahr – es herrschte Stossverkehr über Australien – kein Aufseher anwesend, welcher dem Fluglotsen zur Seite hätte stehen können.

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies