Airbus A320 Neo von Tap: Am 17 Januar kam es zu einem schweren Vorfall in Prag.

Landung in PragAirbus A320 Neo von Tap sackt auf 300 Meter über dem Boden ab

Schwerer Zwischenfall in Prag: Ein Airbus A320 Neo von Tap ist kurz vor der Landung auf 200 Meter über dem Boden abgesackt. Tschechische Behörden untersuchen den Vorfall.

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Tap fliegt täglich als TP1240 in rund drei Stunden von Lissabon nach Prag. Die portugiesische Fluglinie setzt auf der Strecke meist einen Airbus A320 ein. Am 17. Januar wurde der Flug vom sechs Jahre alten Airbus A320 Neo mit der Kennung CS-TVG durchgeführt. Der Flug verlief bis zum Endanflug ohne Vorkommnisse.

Knapp 30 Kilometer vor der Landebahnschwelle von Piste 06 befand sich die Maschine auf einer Flughöhe von 4000 Fuß, als sie plötzlich auf 2700 Fuß absackte. Die Geländehöhe an dieser Stelle beträgt etwa 1.577 Fuß über dem mittleren Meeresspiegel, sodass das Flugzeug nur noch etwa 1000 Fuß oder 300 Meter über dem Grund war und damit deutlich unter der vorgeschriebenen Mindestsicherheitshöhe von 3600 Fuß.

System und Fluglotsen warnten Piloten von Airbus A320 Neo vor Höhe

Das Cockpitpersonal bemerkte den Fehler, wahrscheinlich durch das Bodenannäherungs-Warnsystem GPWS als auch durch die Warnung der Fluglotsen. Sie reagierten sofort und zogen das Flugzeug steil hoch, flogen eine Runde im Kreis, um wieder auf die richtige Höhe von 4000 Fuß zu kommen, und landeten elf Minuten später ohne weitere Probleme sicher in Prag, wie das Portal Aviation Herald berichtet.

Flugverlauf von Tap-Flug TP1240 am 17. Januar. Deutlich zu erkennen ist die Schleife kurz vor der Landung.

Das tschechische Institut für Flugunfalluntersuchung und -prävention hat eine Untersuchung eingeleitet. «Wir untersuchen den Vorfall als schwerwiegenden Zwischenfall», sagte ein Sprecher. Die Flugschreiber wurden zur Auswertung sichergestellt und die Daten mit den Aufzeichnungen der Flugsicherung verglichen.

Ursache fur Absacken des Airbus A320 Neo noch unklar

Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die schnelle Reaktion der Fluglotsen und die raschen Ausweichmanöver der Piloten die Passagiere vor einer Tragödie bewahrt haben. Zu den Ursachen des Vorfalls gibt es bisher noch keine offiziellen Erkenntnisse.

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