Dreamliner von Scoot am BER: der letzte Flug findet am 28. März statt.

Langstrecke am BER wegScoots Anflug auf Wien bedeutet Abflug von Berlin

Die Billigtochter von Singapore Airlines kündigt ihren Start in Wien an. Das bedeutet aber zugleich den Abschied aus Berlin an. Scoot will sich besser auf die Nachfrage abstimmen.

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Des einen Freud, des anderen Leid. Während sich der Flughafen Wien über die neue Verbindung von Scoot nach Singapur freut, zieht sich die Lowcost-Tochter von Singapore Airlines vom Flughafen Berlin-Brandenburg zurück. Sie erklärt, dass das Streckennetz angepasst werde, um die Kapazitäten effizienter auf die Nachfrage abzustimmen und den Einsatz der Flugzeuge zu optimieren. Im Zuge dessen wird der Flugbetrieb in die deutsche Haupstadt Berlin eingestellt. Der letzte Flug ist für den 28. März geplant. Nach Athen fliegt Scoot weiter.

Damit verliert der Hauptstadtflughafen, der ohnehin nicht viele Langstreckenverbindungen bietet, eine wichtige interkontinentale Route. Singapur war die einzige Direktverbindung in Richtung Südostasien. Peking ist ab dem Sommerflugplan das einzige Ziel in Asien. Hainan Airlines bedient die Strecke fünfmal* pro Woche.

Berlin verliert Langstrecke

«Wir bedauern sehr, dass Scoot den Flughafen BER im kommenden Sommerflugplan nicht mehr anfliegt», so Berlins Flughafenchefin Aletta von Massenbach in einem Statement zu aeroTELEGRAPH. «Anscheinend war die Strecke vom BER mit einem Zwischenstopp in Athen im Vergleich zu den Hub-Verbindungen nicht attraktiv genug» so von Massenbach weiter. Damit zeige sich zudem ein weiteres Mal, dass die hohe Luftverkehrssteuer ein deutlicher Wettbewerbsnachteil für deutsche Flughäfen im europäischen Vergleich sei.

Scoot wird sich mit den betroffenen Reisenden in Verbindung setzen, die direkt bei ihr gebucht haben, um sie bei der Umbuchung oder Rückerstattung zu unterstützen. Kundinnen und Kunden, die ihre Flüge über ein Reisebüro gebucht haben, werden gebeten, sich direkt an dieses zu wenden.

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