Dreamliner von Scoot: Sechs neue sind bestellt, weitere könnten folgen.

Fünf-Jahres-ZielScoot will Flotte verdoppeln

Nachdem Tigerair in Scoot aufgegangen ist, will der Billigflieger aus Singapur nun kräftig wachsen. Dazu gehört das erste Ziel in den USA sowie eine Vergrößerung der Flotte.

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Die Billigairlines Scoot und Tigerair sind zu einer Fluggesellschaft verschmolzen. «Wir haben es geschafft, eine volle Integration zu einer einzigen Airline zu erreichen», sagte Scoot-Chef Lee Lik Hsin gegenüber dem Finanz-Nachrichtensender CNBC. Die beiden Low-Cost-Töchter von Singapore Airlines werden nun unter der Marke Scoot auftreten und mit demselben Luftverkehrsbetreiberzeugnis fliegen. Außerdem ist eine kräftige Expansion geplant.

Zuvor hätten beide Airlines eine kleine bis mittlere Größe gehabt, sagte Lee. «Jetzt haben wir die Fähigkeit, uns dramatisch zu vergrößern.» So will der Billigflieger seinen Flugplan bis Juni 2018 um fünf neue Destinationen erweitern. Dazu gehören Honolulu als erstes US-Ziel von Scoot und Harbin in Nordostchina. Außerdem soll die Fluggesellschaft zwei Routen nach Malaysia und Indonesien von der Schwester-Airline Silk Air übernehmen.

Optionen auf mehr Dreamliner

Der Scoot-Chef sprach von einem «aggressiven» Wachstumsplan und erklärte: «Eine grobe Schätzung wäre, dass wir innerhalb von fünf Jahren unsere Flottengröße verdoppeln.» Nach der Integration von Tigerair besteht die Flotte aktuell aus 23 Airbus A320 (bisher Tigerair) und 14 Boeing 787 Dreamlinern (bisher Scoot), wobei sechs weitere 787 bestellt sind.

«Es war nicht gut publiziert, dass Singapore Airlines' jüngste Großraumflieger-Bestellung Optionen enthielt, auf die Scoot-Konfiguration umzustellen, so dass wir definitiv mehr Flugzeuge haben können, sogar über die aktuellen 20 hinaus», sagte Lee mit Blick auf die Boeing-Flotte. «Wir müssen das nicht sofort tun, da wir genug Flugzeuge haben, um in den kommenden zwei bis drei Jahren zu wachsen», so der Airline-Chef. Eine Entscheidung werde man daher erst später fällen.

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