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Billigtochter von Singapore Airlines

Scoot besorgt sich Airbus A321 Neo

Der Airbus A320 Neo ist dem Billigflieger aus Singapur nicht mehr groß genug. Scoot beschafft sich 16 der größeren A321 Neo. Der Name des ersten Jets steht schon fest.

Airbus

Airbus A320 Neo von Scoot: Die Airline will auch ein größeres Familienmitglied.

Boeing für die Langstrecke, Airbus für die Kurz- und Mittelstrecke – so sieht die Flotte von Scoot zurzeit aus. Die Billigtochter von Singapore Airlines fliegt mit zehn Boeing 787-8 und zehn 787-9 zu weiter entfernten Zielen, zum Beispiel nach Berlin. Drei weitere Dreamliner hat die Airline bestellt. Für die kürzeren Strecken gehören zur Flotte ein Airbus A319, 26 A320 und zwei A320 Neo. Für die Erneuerung hat Scoot 37 weitere A320 Neo geordert. Doch jetzt will die Fluggesellschaft auch größere Jets aus der A320-Familie haben.

Darum wird sich Scoot 16 Airbus brandneue A321 Neo anschaffen, wie die Airline am Montag (29. Juli) bekannt gab. Sechs davon werden Umwandlungen aus der A320-Neo-Bestellung bei Airbus ein. Die anderen zehn Flieger wird die Fluggesellschaft leasen.

Fast so viele Sitze wie möglich

Die erste der Maschinen werde im letzten Quartal 2020 eintreffen und den Namen «Wings of Change» tragen, teilt Scoot mit. Man werde den Flieger auf Routen mit einer Flugdauer von bis zu sechs Stunden einsetzen. Die Triebwerke werden von Pratt & Whitney kommen. «Die neue Flotte wird Scoot in die Lage versetzen, ihren zweistelligen Wachstumsplan bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020/2021 umzusetzen», heißt es in der Mitteilung.

Der Billigflieger wird 236 Sitze in den A321 Neo einbauen und damit 50 mehr als in den A320 Neo. Maximal passen 244 Plätze in einen A321 Neo. Scoot-Chef Lee Lik Hsin erklärte, die A321 Neo würden Scoot ab 2020 neue Möglichkeiten geben, ihr Netzwerk auszubauen. Die Passagiere erwarte in den Jets neues Kabineninterieur, jedoch mit bekannten Sitzen.



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