Boeing 747-400 von Cargolux: Der Jet wurde auf der linken Seite getroffen.

Schuss trifft Jumbo-Jet

Die Cargolux-Crew entdeckte nach der Rückkehr an den Heimatflughafen einen Defekt an einer Boeing 747. Und merkte, wie viel Glück sie hatte.

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Es war eine Routinekontrolle nach einer langen Reise, ein so genannter geplanter A-Check, wie er rund alle zwei Monate stattfindet. Mit der Boeing 747-400 waren die Mitarbeiter des Frachtunternehmens Cargolux in zwei Tagen nach Abidjan an der Elfenbeinküste, Accra in Ghana und Abuja in Nigeria geflogen. Zurück am Heimatflughafen Luxemburg-Findel untersuchten Techniker der Fluggesellschaft am vergangenen Dienstag (5. Juli) den Jet. Und sie fanden beim Tank auf der linken Seite des Rumpfes ein kleines Loch. Bei näherer Betrachtung merkten sie, dass es von einem Schuss aus einem Gewehr stammte.

Ein Team der Direction de l'Aviation civile de Luxembourg schaute sich das Flugzeug danach genauer an. Sie fanden heraus, dass die Kugel glücklicherweise keinen Bereich getroffen hatte, der unter Druck steht. Für die Besatzung der Boeing 747 habe deshalb während des Fluges zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, so die Behörde in einem Statement. Unklar ist derzeit auch noch, ob der Schuss absichtlich auf die Maschine abgefeuert worden ist oder ob es sich beim Vorfall um das Produkt eines dummen Zufalls handelte.

Eine Fracht-Macht

Cargolux ist Europas grösste Frachtairline und betreibt eine Flotte von 16 Jumbo-Jets. Die Fluggesellschaft zählt mehr als 14'000 Angestellte weltweit und hat ihre Basis in Luxemburg.

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