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Außerplanmäßige Landung

Schummelei für besseren Sitz geht nach hinten los

Eine Passagierin auf einem Flug von American Airlines wollte mehr Beinfreiheit haben und täuschte eine Krankheit vor. Die Besatzung nahm das Schauspiel sehr ernst.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Embraer 145 von American Eagle: Ein Flug musste wieder umkehren.

Schummeln für ein Upgrade haben sicherlich einige Reisende schon einmal probiert. Meistens geht es dabei aber um harmlose Notlügen wie erfundene Flitterwochen oder Verlobungen. Eine Frau auf einem Flug von American Airlines von Pensacola nach Miami ging dabei aber einige Schritte weiter.

Als es ihr auf dem von American Eagle durchgeführten Flug am vergangenen Freitag (29. November) auf ihrem Platz zu eng wurde, informierte sie die Besatzung, dass sie unter Atemnot leide. Sie hoffte auf einen besseren Platz. Die Piloten entschieden sich aber, umzukehren und am Startort zu landen, damit die Frau behandelt werden könne, berichten lokale Medien.

Nach und nach flog die Lüge auf

Nach der Landung weigerte sich die Passagierin zunächst, auszusteigen. Die Polizei konnte sie allerdings schließlich dazu bewegen. Erst nach und nach stellte sich heraus, dass sie die Atemnot vorgetäuscht hatte, um einen besseren Sitz zu erhalten.

Was genau die Konsequenzen der Lügerei sind, ist noch unklar. Aber es ist gut möglich, dass sie Frau für den durch sie entstandenen finanziellen Schaden aufkommen muss. Ans Ziel kam sie auch nicht. Die Polizei hielt sie zunächst in Gewahrsam.

 



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