Airbus von Bangkok Airways: Probleme im Grenzgebiet.

Wirbel um Flug von Bangkok Airways

Schossen kambodschanische Soldaten auf eine thailändische Passagiermaschine? Die Länder senden verwirrende Signale.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nun herrscht Verwirrung total. «Vielleicht gab es Schüsse, vielleicht gab es keine. Wir müssen das jetzt herausfinden», sagte der thailändische Armeechef Prayuth Chan-ocha gemäß der Zeitung The Nation am Donnerstag. Nun werde eine bilaterale Untersuchungskommission eingesetzt, um den Vorfall an der Grenze zu untersuchen. Zuvor hatte der kambodschanische Oberst Seng Phearin Gerüchte bestätigt, wonach seine Truppen auf eine Passagiermaschine von Bangkok Airways geschossen haben sollen. «Es war so dunkel. Wir konnten nicht sehen, was für eine Art Flugzeug es war. Aber es kreiste mehrmals und dann feuerten unsere Soldaten 18 Schüsse ab. Die verfehlten den Flieger jedoch, weil er sehr hoch flog», sagte er gemäß der Zeitung The Bangkok Post. Man habe den Flieger für ein Spionageflugzeug gehalten. Auch die thailändische Armee hatte die Schüsse zuerst bestätigt.

Nachdem sich die Gerüchte über die Schießerei immer weiter verbreiteten, klang es dann aber plötzlich ganz anders. Thailands Premierministerin Yingluck Shinawatra erklärte am Freitag öffentlich, es habe keine Schüsse auf das Passagierflugzeug gegeben. Und auch die Armee und kambodschanische Behörden hätten den Vorfall dementiert. Bangkok Airways habe ebenfalls nichts von Schüssen mitbekommen und auch keinen Schaden am Flieger bemerkt, so Shinawatra weiter. Die Fluggesellschaft fliegt täglich mehrmals mit ATR72 und Airbus A320 von der thailändischen Hauptstadt aus den kambodschanischen Flughafen Siem Reap an. Einer der Flüge soll nun letzte Woche im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern im Zentrum des Vorfalls gestanden haben. Am Abend soll schlechtes Wetter geherrscht haben.

Umstrittenes Grenzgebiet

Die Lösung des Rätsels um die nächtlichen Schüsse könnte in der Politik liegen. Zwischen Kambodscha und Thailand kommt es immer wieder zu Scharmützeln. Dabei geht es um den Tempel Preah Vihear oder Khao Phra Viharn, wie in die Thais nennen. Er steht auf der Grenze zwischen den Ländern. Beide beanspruchen das Monument aus dem 11. Jahrhundert für sich. Ein internationales Gericht sprach ihn 1962 zwar Kambodscha zu, doch es äußerte sich nicht über das Land in der Umgebung. Und um das wird denn auch nun gestritten. In beiden Ländern wird der Tempel auch von Nationalisten für politische Zwecke eingesetzt. In den letzten Wochen hat sich die Lage indes beruhigt. Insofern ist beiden Ländern daran gelegen, jegliche Eskalation zu vermeiden.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil