Peter Bellew: Darf von Ryanair zu Easyjet.

Peter Bellew darf zu EasyjetRyanair verliert Prozess gegen abtrünnigen Manager

Ryanairs Operativchef Peter Bellew wechselt zum Erzrivalen Easyjet. Das wollten die Iren mit einer Klage verhindern- Ein Gericht wies diese nun ab.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Weihnachtstweet von Peter Bellew klingt erst einmal ganz normal. Doch weiß man von den Geschehnissen der letzten Wochen und Monate, kann man ihn auch als Seitenhieb verstehen. Er danke «so vielen Leuten» für liebe Nachrichten, Unterstützung, Witze und Sarkasmus, schreibt der ehemalige Operativchef von Ryanair. Und dann: «Ich wünsche meinen Kollegen bei Ryanair und Michael O'Leary nur das Beste für die Zukunft, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.»

Die Zeilen sandte Bellew wenige Stunden nach einer Entscheidung des High Courts in Dublin. Der Richter des obersten Zivil- und Strafgerichts der Republik Irland hatte eine Klage von Ryanair gegen ihn abgewiesen, wie die Zeitung Irish Times schreibt. Die Billigairline wollte verhindern, dass der Manager ab Januar beginnt, beim Erzrivalen Easyjet zu arbeiten.

Ryanair geht in Berufung

Auch bei Easyjet soll Bellew ab 2020 als Operativchef amten. Ryanair argumentierte, dass der Manager vertraglich zugesichert hatte, mindestens ein Jahr nach seiner Kündigung nicht bei einem Konkurrenten anzuheuern. Gebunden war das an Aktienoptionen.

Die Klausel sei, so wie sie im Vertrag stehe, nicht angemessen, so der Richter des High Courts nun. Denn sie würde Bellew generell davon abhalten, bei einer europäischen Airline anzuheuern. Daher erklärte er sie für nichtig. Von der Aktienzuteilung in diesem Jahr sei Bellew aber rechtmäßig ausgeschlossen worden, heißt es in dem Urteil weiter. Ryanair gab sofort nach dem Urteil bekannt, Berufung einzulegen.

Mehr zum Thema

Jet von Ryanair: Bald nicht mehr in Hamburg und Nürnberg stationiert.

Deutsche Piloten wollen gegen Ryanair vor Gericht ziehen

Boeing 737 von Ryanair: Alles neu in Budapest.

Ryanair kämpft mit Buzz gegen Wizz

Boeing 737 von Ryanair: Die erste Max kommt frühestens im Januar, eher später.

Ryanair stellt Zahlungen an Boeing ein

ticker-easyjet

Easyjet nimmt drei neue Balkan-Strecken ab der Schweiz auf

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier