A330 von Cyprus Airways: Heute beseitzt die umworbene Airline nur noch A320.

Konkurrenz für RyanairAlle wollen Cyprus Airways

Der Verkauf von Cyprus Airways scheiterte mehrmals. Nun scheint Zyperns Nationalairline heiß begehrt zu sein. Nicht nur Ryanair und Arkia wollen sie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wirklich gut lief es für Zypern beim Losschlagen der Nationalairline bislang nicht. «Wir sind bereit, mit absolut jedem zu sprechen, um einen Käufer zu finden», sagte eine Regierungssprecherin im Frühjahr 2013. Einmal zeigte Middle East Airlines MEA starkes Interesse. Doch die libanesische Nationalbank verbot den Kauf. Auch die israelische Luftfahrtlogistikerin CAL Cargo Airlines und die chinesische Beijing Yi Xiang Da Investment waren an Cyprus Airways interessiert. Doch zum Deal kam es auch da nie.

Doch inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Wie Kommunikationsminister Marios Demetriades der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, gibt es rund zwanzig Firmen, die unverbindlich Interesse an Cyprus Airways angemeldet haben.

Konkurrenz für Ryanair

Aegean Airlines und Arkia aus Israel seien darunter, so Demetriades weiter. Zudem hätte der rumänische Billiganbieter Blue Air offiziell Interesse angemeldet – das sei nur ein Schritt vor dem offiziellen Kaufangebot. «Mindestens 25 Prozent der interessierten Firmen haben mit Luftfahrt zu tun», so der Minister.

Das dürfte Ryanair-Chef Michael O'Leary nicht besonders freuen. Er hatte bereits früher Interesse an Cyprus Airways bekundet. Man wolle damit den unterrepräsentierten Markt der Feriendestination nutzen. Doch dazu, so O'Leary, müssten erst einmal die Kosten für die Flughafengebühren sinken.

Nur noch mit Staatshilfen am Leben

Anfang des Monats hatte Zypern dazu aufgerufen, Interesse an Cyprus Airways anzumelden. Das Ergebnis habe alle Erwartungen übertroffen, erklärt Demetriades nun. Mehr werde man aber erst sagen können, wenn verbindliche Angebote eintreffen.

Cyprus Airways wird mehr oder weniger nur noch mit Staatshilfen am Leben gehalten. Und auch diese bereiten der Regierung Probleme. Die EU-Kommission untersucht zur Zeit, ob die Subventionen überhaupt erlaubt waren. Falls nicht, droht der Airline schneller das Aus als gedacht. Die Suche nach einem Investor ist überlebenswichtig. Die Fluggesellschaft hat eine Flotte von sechs Airbus A320-200.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

ticker-ryanair

Ryanair-Chef widerspricht Darstellung nach Fensterbruch

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack