Landschaft auf Mauritius: Tourismus soll gefördert werden.

Neue Airline für Réunion & Co.

Frankreich, die Komoren, Madagaskar, Mauritius und die Seychellen überlegen sich die Gründung einer gemeinsamen Regionalfluggesellschaft.

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An Konkurrenz mangelt es nicht, wenn es darum geht ausländische Gäste auf die so genannten Vanille-Inseln im Indischen Ozean zu fliegen. Dutzende Fluggesellschaften buhlen um die Gunst der Touristen. Mit einem Marktanteil von 28 Prozent ist die französische Corsair die Nummer eins im Geschäft, gefolgt von Air Austral mit Sitz auf La Réunion (27 Prozent), Air Madagascar (15 Prozent), Air France und Air Mauritius (je 10 Prozent). Doch zwischen den einzelnen Destinationen sind die Verbindungen dürftig und daher auch nicht gerade billig. «Es ist nicht normal, dass man so viel bezahlt, um die Nachbarinseln zu besuchen», erklärte Jean-Claude de l’Estrac Ende Januar bei einer Medienkonferenz. Der Präsident der Commission de l’océan Indien will das nun ändern.

Der Vorsitzende der Vereinigung der Staaten Frankreich (für La Réunion), Komoren, Madagaskar, Mauritius und Seychellen kündigte deshalb an, man prüfe die Gründung einer neuen regionalen Fluggesellschaft. Sie soll den Verkehr zwischen den Inseln sicherstellen und ihn billiger machen. Dazu sollen die Fluggesellschaften der Mitgliedsländer enger zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln, so sein Plan. «Aus meiner Sicht ist das keine verrückte Idee», so de l’Estrac.

Nicht nur eine Insel

Die so genannten Vanille-Inseln versuchen schon seit einiger Zeit enger zusammenarbeiten. So wollen sie Touristen dazu bringen, während ihres Aufenthalts statt nur vielleicht gleich mehrere Inseln zu besuchen. Doch dazu fehlt es eben noch an guten und vor allem günstigen Flugverbindungen. Neben einer neuen Regionalfluggesellschaft will die Commission de l’océan Indien dies auch mit einem Ausbau der Fährverbindungen erreichen.

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