Jet von Airlink: Künftig Südafrikas Nummer eins?

Rettung von South African AirwaysAirlink will Südafrikas Swiss werden

Auf der Suche nach einem Erfolgsrezept für eine Nationalairline schaut Südafrika Richtung Schweiz. Die Regionalfluglinie Airlink bietet sich als südafrikanische Crossair an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Südafrika debattiert darüber, was aus der insolventen South African Airways werden soll und wie eine Nachfolger-Airline aussehen könnte. Tito Mboweni verwies dabei am Dienstag im Parlament auf das Beispiel Swissair. Die frühere Schweizer Nationalairline sei zusammengebrochen und «aus deren Asche ging Swiss International hervor», so der Finanzminister.

In diese Richtung könnte es auch in Südafrika gehen. Das Schweizer Beispiel greift nun Airlink-Chef Rodger Foster auf. Swissair sei 2002 untergegangen, ihre Tochter Crossair habe aber als neue Nationalairline unter dem Namen Swiss übernommen, so der Manager laut dem Portal Tourism Update. «Crossair war zu dieser Zeit ein regionaler Zubringer der Swissair, ähnlich wie Airlink für SAA», sagt er mit Verweis auf seine eigene Regionalfluglinie.

Airlink kann sich Mango-Übernahme vorstellen

South African Airways habe zwar ihre Billigtochter Mango als mögliches Rettungsvehikel, so Foster. Aber die «steht SAA zu nahe und würde den gleichen belastenden Arbeitnehmer-Vereinbarungen unterliegen». Der Airlink-Chef empfiehlt einen klaren Bruch.

Entweder könne das durch eine komplett neue Airline mit eigenen Lizenzen oder durch ein Unternehmen wie Airlink geschehen, das in die Lücke springen könne, die SAA hinterlasse. «Zum Beispiel könnten wir Mango kaufen und ein neues Geschäft aufbauen, das funktioniert.»

Das Beispiel ganz zu Ende denken

Airlink ist zurzeit eine Regionalfluglinie mit einer Flotte von knapp 50 Maschinen, die meisten davon Embraer E145 und E190. Im Januar hatten Airlink und South African Airways ihre langjährige Franchise- Vereinbarung beendet und durch ein Interline-Abkommen ersetzt.

Foster verweist nun mit Blick auf Swiss auch darauf, dass diese einige Jahre später von Lufthansa übernommen wurde. Was das für seinen Vergleich mit SAA und Airlink bedeuten könnte, sagte er nicht. Allerdings hatte im vergangenen Herbst Afrika größte Fluglinie Ethiopian Airlines schon einmal Interesse an South African Airways gezeigt.

Mehr zum Thema

Flieger von South African Airways: Eine neue Airline ist geplant.

Südafrika gründet neue Nationalairline

Airbus A340-600 von South African Airways: Die Fluglinie existiert seit 1934.

South African Airways will gesamte Belegschaft entlassen

Flieger von South African Airways: Ende nach 84 Jahren?

Regierung lässt South African Airways fallen

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin