Man untersucht die Profitabilität aller Frontier-Flieger.

WC, Slots, Flieger - alles muss weg

Die amerikanische Frontier Airlines braucht dringend Geld. Daher will der Mutterkonzern nun den Ausverkauf beginnen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die unprofitable Fluggesellschaft hat eine Restrukturierung dringend nötig. Erst Maßnahmen wurden ergriffen. Doch die Erholung läuft bei Frontier Airlines nicht so wie geplant. Eigentlich wollte man bis zum dritten Quartal liquide Mittel von mindestens 200 Millionen Dollar angehäuft haben. Aber bis dahin fehlt offenbar noch einiges. Wie aus einem internen Papier, das der Nachrichtenagentur Bloomberg in die Hände fiel, hervorgeht, blieb man 15 Millionen unter diesem Ziel.

Darum will Frontier-Airlines-Mutterkonzern Republic Airways Holdings nun in einer zweiten Restrukturierungsrunde 113 Millionen Dollar einnehmen. In einem ersten hatte man 120 Millionen durch Verkäufe eingenommen. Wie genau Republic und Frontier das in der zweiten Runde erreichen will, erklärt Bedford in der gleichen Mitteilung. Der Firmenchef zeigt darin verschiedene Möglichkeiten auf, um an Geld zu kommen. So überlegt er sich offenbar, eine Toilette aus den Fliegern zu entfernen und dafür drei zusätzliche Sitze einzubauen. Damit würde man wettbewerbsfähiger gegenüber der Konkurrenz, etwa Southwest Airlines. Die Kundenzufriedenheit sieht Bedford dadurch nicht groß gefährdet.

Flieger verkaufen

Auch der Verkauf von Frontier-Fliegern steht zu Debatte: 10 Embraer E190 könnte die Airline abstoßen. Laut der Nachricht habe man schon einige Jets am Markt angeboten um zu schauen, wieviel man damit einnehmen könne. Auch die Profitabilität der anderen Flugzeuge evaluiere man. Eine definitive Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Und: Um wieder an Geld zu kommen, überlegt man auch, Landerechte am Ronald Reagan Airport in Washington zu verkaufen. Geht der Plan auf, so könnte die Airline die Verlustschiene schon im kommenden Quartal verlassen. Seit den ersten drei Monaten 2010 hatte Frontier nur noch rote Zahlen geschrieben. Republic hatte die bankrotte Airline erst im Oktober 2009 für 109 Millionen Dollar gekauft.

Mehr zum Thema

Virgin-Atlantic-Jet: Bald wird man kleinere Flieger brauchen.

Virgin schnappt sich BMI-Slots

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies