Man untersucht die Profitabilität aller Frontier-Flieger.

WC, Slots, Flieger - alles muss weg

Die amerikanische Frontier Airlines braucht dringend Geld. Daher will der Mutterkonzern nun den Ausverkauf beginnen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die unprofitable Fluggesellschaft hat eine Restrukturierung dringend nötig. Erst Maßnahmen wurden ergriffen. Doch die Erholung läuft bei Frontier Airlines nicht so wie geplant. Eigentlich wollte man bis zum dritten Quartal liquide Mittel von mindestens 200 Millionen Dollar angehäuft haben. Aber bis dahin fehlt offenbar noch einiges. Wie aus einem internen Papier, das der Nachrichtenagentur Bloomberg in die Hände fiel, hervorgeht, blieb man 15 Millionen unter diesem Ziel.

Darum will Frontier-Airlines-Mutterkonzern Republic Airways Holdings nun in einer zweiten Restrukturierungsrunde 113 Millionen Dollar einnehmen. In einem ersten hatte man 120 Millionen durch Verkäufe eingenommen. Wie genau Republic und Frontier das in der zweiten Runde erreichen will, erklärt Bedford in der gleichen Mitteilung. Der Firmenchef zeigt darin verschiedene Möglichkeiten auf, um an Geld zu kommen. So überlegt er sich offenbar, eine Toilette aus den Fliegern zu entfernen und dafür drei zusätzliche Sitze einzubauen. Damit würde man wettbewerbsfähiger gegenüber der Konkurrenz, etwa Southwest Airlines. Die Kundenzufriedenheit sieht Bedford dadurch nicht groß gefährdet.

Flieger verkaufen

Auch der Verkauf von Frontier-Fliegern steht zu Debatte: 10 Embraer E190 könnte die Airline abstoßen. Laut der Nachricht habe man schon einige Jets am Markt angeboten um zu schauen, wieviel man damit einnehmen könne. Auch die Profitabilität der anderen Flugzeuge evaluiere man. Eine definitive Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Und: Um wieder an Geld zu kommen, überlegt man auch, Landerechte am Ronald Reagan Airport in Washington zu verkaufen. Geht der Plan auf, so könnte die Airline die Verlustschiene schon im kommenden Quartal verlassen. Seit den ersten drei Monaten 2010 hatte Frontier nur noch rote Zahlen geschrieben. Republic hatte die bankrotte Airline erst im Oktober 2009 für 109 Millionen Dollar gekauft.

Mehr zum Thema

Virgin-Atlantic-Jet: Bald wird man kleinere Flieger brauchen.

Virgin schnappt sich BMI-Slots

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies