Continental Express und United Express: Republic Airways betreibt Regionalfluglinien für die große US-Gesellschaften.

Pilotenmangel bei Republic Airways

Die US-Flugsicherheitsbehörde hat die Bestimmungen für Piloten verschärft. Regionalfluglinien wie Republic Airways macht das zu schaffen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In den letzten sechs Monaten musste die amerikanische Regionalfluglinie Republic Airways zwei Dutzend ihrer Jets stilllegen. Der Grund: Sie findet nicht mehr genug qualifiziertes Personal, nachdem die amerikanische Flugsicherheitsbehörde FAA die Bestimmungen für Piloten verschärfte. Seit August 2013 müssen US-Flugkapitäne nämlich 1500 Stunden Training vorweisen - zuvor waren es lediglich 250 Stunden.

Bislang sei es für Republic Airways kein Problem gewesen, Piloten zu finden, erklärte Geschäftsführer Bryan Bedford gegenüber dem Radiosender NPR. In den letzten zwei Jahren habe man etwa 850 Piloten angeheuert: «Seit September, Oktober aber hat sich die Zahl der Bewerbungen halbiert.» Man werde darum die Leasingverträge für 27 Jets nicht verlängern und verliere zwischen 18 und 22 Millionen Dollar. «Wir werden etwa 750 Jobs weniger haben, darunter Piloten, Flugbegleiter und Techniker», so Bedford weiter.

Neuer Tarifvertrag für 2200 Piloten

Zugleich wurde bekannt, dass sich Republic Airways mit der Pilotengewerkschaft Teamsters auf einen vierjährigen Tarifvertrag geeinigt hat. Dieser gilt künftig für alle 2200 Piloten und liege «an oder nahe am Topgehalt der Branche», wie Teamsters erklärte. Details wurden nicht genannt. Die Verhandlungen zogen sich über sieben Jahre hin.

Der Vertrag muss aber noch von den Gewerkschaftsmitgliedern ratifiziert werden. Das soll im März passieren. «Diese Einigung wurde hart erarbeitet und ist wohl verdient», erklärte Gewerkschaftschef David Bourne.

Regionalmarken der großen Airlines

Zu Republic Airways gehören die drei Fluglinien Chautauqua Airlines, Republic Airlines und Shuttle America. Unter den Regionalmarken American Connection, Delta Connection, US Airways Express, Continental Express und United Express betreibt Chautauqua Airlines eine Flotte von Flugzeugen mit bis zu 50 Sitzplätzen für deren Muttergesellschaften. Shuttle America betreibt die nächstgrößeren Flugzeuge unter den Marken Delta Connection und United Express, Republic Airlines fliegt für US Airways Express.

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil