Airbus von Qatar Airways: Die Airline will alle Flieger künftig live tracken.

Als erste FluggesellschaftQatar führt Live Tracking ein

Bis heute ist nicht klar, was mit Flug MH370 passiert ist. Qatar Airways will nun ein Live-Tracking System einführen – das auch Geld sparen könnte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Airline aus Katar will ein neuartiges Live-Tracking System einführen. Es sendet die Daten der Blackboxen im Flieger direkt an Bodenstationen, meldet die Agentur Bloomberg. «Die Signale werden kontinuierlich gesendet», erklärte Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker. Nun sollen erste Feldversuche mit dem System gestartet werden. «Sobald es erfolgreich getestet wurde und sämtliche Fehler oder Probleme beseitigt wurden, wird Qatar Airways hoffentlich die erste Airline weltweit sein, die ein solches System betreibt», so Al Baker weiter. Es soll in der gesamten Flotte eingebaut werden.

Auslöser für das Bestreben ist das Verschwinden von Flug MH370 von Malaysia Airlines. Ohne den Flugschreiber wird es vermutlich nicht geklärt werden. Daher will der Dachverband der Fluggesellschaften Iata weltweit neue Trackingsysteme testen. Die Icao, eine Uno-Sonderorganisation für die zivile Luftfahrt, hat den Vorschlag gemacht, dass Passagierflugzeuge künftig alle 15 Minuten Daten über ihre Position senden müssen. Qatar prescht nun vor. Denn das lässt sich auch als Service-Plus verkaufen.

Weitere Vorteile eines weltweiten Systems

Doch ein solches Tracking System hätte noch mehr Vorteile, schreibt das Portal Crickey: Sollte das System von allen Airlines übernommen werden, würde das die Nachverfolgung von Flugzeugen revolutionieren. Künftig könnten dreimal so viele Flugzeuge im gleichen Luftraum fliegen, weil deren Positionen detaillierter bekannt seien. Zugleich ließen sich damit Umwege sparen – und damit viel Kerosin, also bares Geld.

Mehr zum Thema

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines hält sich Comac C919 als Option offen

ticker-malaysian-airlines

MAS Kargo und Qatar Airways Cargo bauen Zusammenarbeit aus

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines prüft Ersatz für Airbus A350

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines erhält 200. Flugzeug von Boeing

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg